VfB-Spieler in der Einzelkritik Ein starker Gentner reicht nicht
Der VfB Stuttgart ist im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den 1. FSV Mainz 05 ausgeschieden. Wir haben die Leistung der VfB-Spieler in der Einzelkritik ausgewertet.
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Christian Gentner (links) und Emiliano Insua sind nach der Niederlage enttäuscht.
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Ron-Robert Zieler (Note 3): Hatte nach seiner überragenden Leistung gegen den FC Bayern zu Beginn ein paar Wackler drin. War dann aber gleich fünfmal allein gegen Alexandru Maxim zur Stelle, dem nicht viel fehlte zu seinem ersten Treffer gegen den Ex-Club. Note: 3
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Dennis Aogo (Note 4): Verschoss in der 54. Minute einen berechtigten Handelfmeter für den VfB zum möglichen 2:0. Wie bei Chadrac Akolo am Samstag gegen die Bayern kam sein Ball zu harmlos nach links unten. Aogo wirkte zwar sehr engagiert, doch er verlor bisweilen die Übersicht. Ging nach 74 Minuten vom Platz.
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Timo Baumgartl (Note 4): Ohne seine verletzten Nebenleute Holger Badstuber und Benjamin Pavard war der Innenverteidiger – wie die gesamte VfB-Defensive – nicht immer Herr des Geschehens. Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Lücken teilweise beträchtlich, woran auch Baumgartl seinen Anteil hatte.
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Andreas Beck (Note 4): Hatte Schwierigkeiten, die richtigen Abstände zu seinen Mitspielern zu halten, sodass die Mainzer immer wieder über seine rechte Abwehrseite zu Toraktionen kamen. Im Spiel nach vorne landeten seine Zuspiele zu häufig im Nirgendwo.
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Christian Gentner (Note 2): Aus Sicht von Gentner eigentlich schade, dass es jetzt in eine kurze Winterpause geht. Der Kapitän war in Mainz der laufstarke, sehr präsente Antreiber – und als Torschütze glänzte der 32-Jährige auch noch. Brachte den VfB nach feinem Doppelpass mit Akolo mit einem Schuss an den linken Innenpfosten 1:0 in Führung (41.).
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Santiago Ascacibar (Note 3): Die Giftspritze vom Rio de la Plata brachte wie gewohnt die nötige Aggressivität in die Stuttgarter Mittelfeldaktionen. Stand diesmal aber klar im Schatten seines Capitanos Gentner, denn oft fehlten die ordnenden Aktionen nach vorne.
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Chadrac Akolo (Note 3): Der Kongolese legte Gentner den Ball vor dem 1:0 mit der Hacke in den Lauf. Dies täuscht aber nicht darüber hinweg, dass bei Akolo neben einigem Licht auch viel Schatten mit dabei war. Akolo fehlte in Mainz eindeutig ein Zielspieler ganz vorne drin, an dem er sich orientieren konnte.
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Josip Brekalo (Note 3): Der Kroate rückte kurzfristig in die Startelf, weil sich Holger Badstuber beim Aufwärmen verletzte. Und gab mit einem beherzten Auftritt die Antwort auf sein schwaches Spiel in Hoffenheim, für das ihn Trainer Hannes Wolf scharf kritisiert hatte. Gewann endlich mehr Zweikämpfe und kam auch selbst zu Abschlüssen. Sein Schlenzer kurz vor der Pause strich nur knapp am Kasten vorbei. Hatte später Pech, als ausgerechnet Mitspieler Chadrac Akolo seinen Schuss kurz vor der Torlinie blockte – es wäre das sichere 2:1 gewesen.
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Emiliano Insua (Note 4): Es gab schon inspirierende Auftritte des argentinischen Nationalspielers. Von dem man, wenn er zur WM nach Russland möchte, gerne auch ein bisschen mehr erwarten darf.
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Berkay Özcan (Note 4): Hatte in der 29. Minute die Riesenchance zum 1:0, als er frei vor dem Mainzer Keeper Robin Zentner viel zu unentschlossen vergab. Özcan brachte sich zunächst engagiert auf der ungewohnten Mittelstürmerposition ein – allerdings ohne zählbaren Erfolg. Musste nach 72 Minuten entkräftet raus.
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Marcin Kaminski (Note 3): Durfte nach seinem Sturm-Abenteuer gegen die Bayern wieder an seine angestammte Position in der Innenverteidigung zurück. Wo er viele gute Aktionen hatte, sich allerdings auch bei einem Rückpass böse verschätzte und so den Mainzer fast das 1:0 ermöglichte. Immerhin bügelte der Pole seinen Fehler prompt wieder aus.
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Von der 74. Minute an: Anto Grgic (Note 3): Fiel als Herr des ruhenden Balls bei Freistößen auf. Doch der lange Zeit von Trainer Hannes Wolf verschmähte Schweizer konnte ansonsten auch keine entscheidenden Impulse mehr geben – auch wenn Grgic sehr bemüht war.
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Von der 72. Minute an: Takuma Asano (Note 4): Der kleine Japaner wurde eingewechselt, um mit dem VfB nach dem Rückstand einen fulminanten Schlussspurt hinzulegen. Daraus wurde nichts. Wie so oft blieb Asano vor des Gegners Tor wirkungslos.
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Pascal Breier kam in der 81. Minute und war deshalb nicht lang genug im Spiel, um bewertet zu werden.