VfB Stuttgart Das Jahr 2023 in 23 Bildern – ein emotionaler Rückblick
Was für eine Entwicklung! Erst rettet sich der VfB in der Relegation, dann spielt er sich mit Traumfußball auf Platz drei der Fußball-Bundesliga. Wir schauen auf die wichtigsten Meilensteine eines bewegenden Jahres.
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Die wichtigste Personalentscheidung des Jahres: Trainer Sebastian Hoeneß formt den VfB zu einem Spitzenteam.
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Gemütlicher Start ins neue Jahr? Von wegen! VfB-Trainer Bruno Labbadia verlängert das Trainingslager im spanischen Marbella auf insgesamt zwölf Tage und lässt seine Jungs ordentlich schwitzen.
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Nach dem Unentschieden zum Auftakt gegen den 1. FSV Mainz 05 schnuppert der VfB gegen die TSG Hoffenheim am Sieg. Dann aber fliegt Naouirou Ahamada vom Platz – höchst umstritten allerdings. Sein Jubel bei den Fans wird ihm zum Verhängnis. Mit zehn Mann kassiert der VfB noch den Ausgleich.
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Bitterer Rückschlag für den VfB Anfang Februar. Im Spiel gegen Werder Bremen (0:2) verletzt sich Stürmer Serhou Guirassy an den Adduktoren. Der Angreifer fehlt den Stuttgartern mehrere Wochen.
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Mitte Februar gibt es dennoch den ersten Lichtblick: Der VfB bezwingt den 1. FC Köln. Es ist der erste Bundesligasieg unter Bruno Labbadia. Dass es auch der einzige bleiben wird, ahnt damals noch niemand.
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Es folgen fünf Spiele mit vier Niederlagen und nur einem Remis. Nach dem 0:3 bei Union Berlin am 1. April leitet Labbadia am Morgen danach zwar noch das Training. Am nächsten Tag ist sein Aus dennoch besiegelt. Der VfB entschließt sich, den vierten Trainer nach Pellegrino Matarazzo, Michael Wimmer und Bruno Labbadia zu verpflichten.
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Am 4. April präsentieren Sportdirektor Fabian Wohlgemuth (li.) und Vorstandschef Alexander Wehrle (re.) den neuen Mann. Sebastian Hoeneß übernimmt den VfB auf dem letzten Tabellenplatz.
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Das erste Spiel unter Hoeneß ist das Pokalspiel beim 1. FC Nürnberg, das der VfB 1:0 gewinnt. Danach geht es zum Bundesliga-Auswärtsspiel nach Bochum – auch beim VfL sind die Stuttgarter erfolgreich und gewinnen 3:2. Von den weiteren sieben Saisonspielen in der Liga verliert der VfB nur noch eines, muss aber in die Relegation.
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Noch vor den Entscheidungsspielen um den Ligaverbleib hat der VfB die Chance auf den Einzug ins Finale des DFB-Pokals. In einer stimmungsvollen und spannenden Partie unterliegen die Stuttgarter aber Eintracht Frankfurt 2:3.
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Wichtiges Signal vor den Relegationsspielen gegen den Hamburger SV: Serhou Guirassy, bis dahin von Stade Rennes ausgeliehen, verlängert seinen Vertrag beim VfB, wird also für rund neun Millionen Euro fest verpflichtet. Im Hinspiel gegen den HSV verschießt der Angreifer dann erst einen Elfmeter, trifft aber später zum 3:0-Endstand. Es ist die Vorentscheidung im Relegationsduell.
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Im Rückspiel in Hamburg gerät der VfB früh in Rückstand, berappelt sich dann aber und gewinnt 3:1. Der Jubel ist riesig, die Erleichterung noch größer. Der VfB hat die Erstligazugehörigkeit über den Umweg Relegation gesichert.
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Nach der überstandenen Relegation sendet der VfB Ende Juni ein Signal des Aufbruchs. Porsche soll Investor der VfB AG werden, die Unternehmenstochter MHP übernimmt die Namensrechte am Stadion. Auch Mercedes bleibt in geringerem Sponsoringumfang an Bord und ist weiter Investor. Dem Deal, der als „Weltmarkenbündnis“ verkauft wird, soll in Summe rund 100 Millionen Euro zusätzlich in die Kasse spülen. Bis heute ist der Einstieg von Porsche allerdings noch nicht vollständig über die Bühne gegangen.
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Unterdessen bastelt der Sportdirektor Fabian Wohlgemuth am Kader für die neue Saison. Für die Schlüsselposition im Tor wird Alexander Nübel vom FC Bayern ausgeliehen. Zudem kommen im Lauf der Transferperiode unter anderem Deniz Undav (Brighton & Hove Albion), Maximilian Mittelstädt (Hertha BSC), Leonidas Stergiou (FC St. Gallen), Anthony Rouault (FC Toulouse) und Woo-yeong Jeong (SC Freiburg).
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Kurz vor dem Saisonstart präsentiert der VfB einen neuen Trikotsponsor – der Diskussionen und Kritik auslöst. Es ist der französische Sportwettenanbieter Winamax. Der Zweijahresdeal ist finanziell hoch attraktiv, viele Fans monieren jedoch, ein Partner aus dieser Branche passe nicht zu den Werten des VfB. Vonseiten des Clubs wird mehrfach betont, andere – auch regionale – Optionen hätten sich kurzfristig zerschlagen.
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Schock gegen Ende der Transferperiode. Im Pokalspiel bei der TSG Balingen (4:0) ist Wataru Endo noch an Bord, dann flattert ein Angebot des FC Liverpool herein. Der Japaner geht für mehr als 20 Millionen Euro Ablöse – und ist nach Konstantinos Mavropanos (West Ham United) sowie Borna Sosa (Ajax Amsterdam) der dritte hochkarätige Abgang. Um die Stelle im Mittelfeld neu zu besetzen, holt der VfB Angelo Stiller von der TSG Hoffenheim.
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Das erste Heimspiel der neuen Saison bestreitet der VfB nicht mehr in der Mercedes-Benz-Arena. Das Stadion heißt nun MHP-Arena. Der Umbau läuft weiter – auch über das eigentliche Zieldatum Ende Januar 2024 hinaus. Erst Ende Februar im Heimspiel gegen den 1. FC Köln soll der Umbau angeschlossen sein.
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Sportlich startet der VfB furios in die Saison. Gegen den VfL Bochum gewinnt das Team von Trainer Sebastian Hoeneß mit 5:0 und legt den Grundstein für eine starke erste Saisonhälfte mit bisher 34 Punkten.
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Im Oktober geht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit dem neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann auf USA-Reise. Mit dabei ist erstmals Chris Führich, der dann auch sein Länderspieldebüt feiert. Bereits im Frühjahr hatte Josha Vagnoman noch unter Hansi Flick sein erstes A-Länderspiel absolviert.
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Direkt nach der Länderspielpause gewinnt der VfB beim 1. FC Union Berlin 3:0 – muss den Sieg aber teuer bezahlen. Serhou Guirassy, bis dahin Toptorjäger des VfB und in der Liga, verletzt sich und muss einige Spiele pausieren. Deniz Undav nutzt seine Chance und trifft zuverlässig.
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Gegen die TSG Hoffenheim zeigt der VfB eine gute Leistung, unterliegt aber 2:3. Vor der Partie zeigen die Fans eine beeindruckende Choreografie zu Ehren des 130. Geburtstags des Vereins.
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Anfang November stehen sich der VfB und der 1. FC Heidenheim erstmals in der Bundesliga gegenüber. Die Stuttgarter unterliegen beim Aufsteiger 0:2 – auch, weil Silas Katompa per Elfmeter scheitert. Es folgen allerdings drei Siege, unter anderem gegen Borussia Dortmund.
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Der VfB präsentiert mal wieder ein Sondertrikot. Diesmal wurde es in Zusammenarbeit mit dem Künstler Tim Bengel gestaltet. Das Shirt, das in seiner Optik an Filderkraut erinnert, ist limitiert und schnell ausverkauft. Viele Fans kritisieren den hohen Preis von fast 200 Euro. Dem Team bringt das Trikot Glück – die Mannschaft trägt es beim 2:0-Sieg gegen Werder Bremen.
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Nach dem Erfolg in der Bundesliga gewinnt der VfB auch im Pokal-Achtelfinale gegen Borussia Dortmund – und beeindruckt beim 2:0 sowohl Fans als auch Experten. Das Ticket für das Viertelfinale ist gebucht, dort kommt es am 6. Februar aber zum schwierigen Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen.
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Was für ein Abschluss eines bewegenden Jahres! Der VfB Stuttgart bezwingt kurz vor Weihnachten den FC Augsburg nach einer starken Leistung mit 3:0, überwintert somit auf dem dritten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf Eintracht Frankfurt (6.) beträgt bereits zehn Punkte. Nur eine Frage bleibt ungeklärt: Wird Toptorjäger Serhou Guirassy, der gegen den FCA seinen 17. Saisontreffer erzielt hat, nach dem Afrika-Cup nach Stuttgart zurückkehren – oder den VfB verlassen? Die Antwort gibt es im Januar 2024.