Wagenburg-Gymnasium erstrahlt neu Die architektonische Auferstehung eines Stuttgarter Prachtbaus
Die Generalsanierung des Wagenburg-Gymnasiums aus dem Jahr 1914 im Stuttgarter Osten hat viel Zeit, Geld und Nerven gekostet. Doch die Rettung des Baus überzeugt. Ein Rundgang.
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Foto HIIIS harder stumpfl schramm/KI/Midjourney/Montage: Ruckaberle
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Matias Stumpfl verantwortete mit Thomas Kurzal die Generalsanierung des Wagenburg-Gymnasiums.
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Die neuen Sitz- und Aufenthaltsnischen im sanierten Wagenburg-Gymnasium. Die Sitzauflagen sind aus strapazierfähigen LKW-Planen gefertigt und erstrahlen in einem farbenfrohem Orangeton.
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Die Lichtplanung hat ebenfalls ganze Arbeit geleistet, die dezent gestalteten Ringleuchten geben ein schönes Kunstlicht. Zwischen den Nischen sind kleinere Vitrinen für temporäre Ausstellungen eingebaut worden.
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Ein Leitmotiv: Die Kassettierung an den Wänden und den zahlreichen Türen, die allesamt neu angefertigt wurden. Auch die Garderoben sind neu und genügen allen Versicherungsanforderungen.
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Eindruck aus einem Klassenzimmer: Roter Boden, modernisierte Lüftungsanlage, edle Sprossenfenster, schöne Durchlässigkeit von Luft und Licht.
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Das Gewölbe musste ebenfalls aufwendig restauriert werden.
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Zwischen Historismus und Moderne: der Eingangsbereich von Martin Elsässers eigenwilligem Schulbau zitiert auch mittelalterliche Baukultur.
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Lange Fluchten, aber nicht eintönig, weil die leichte Biegung im Baukörper gleichzeitig zonierend wirkt.
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Hier sieht man es noch besser: die Krümmung des langen Baukörpers ergibt sich aus der Positionierung auf dem komplizierten Baugrund. Die Schule steht auf einem Felsen und folgt baulich seiner Kontur.
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Viele Treppen, viele Fenster und daher viel Arbeit für die Architekten und Fachhandwerker.
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Der Stuttgarter Architekt Matias Stumpfl kennt sich mittlerweile gut aus bei der Sanierung von denkmalgeschützten Bauten. Das Büro Harder Stumpfl Schramm hat auch schon die Generalsanierung der Schickhardt-Schulen in Stuttgart verantwortet.
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Kennt das Wagenburg-Gymnasium mittlerweile wahrscheinlich besser als seine eigene Wohnung: Bauleiter und Projektarchitekt Thomas Kurzal. Er begleitete und koordinierte die Generalsanierung die ganze Zeit: von 2021 bis 2024.