Weltkulturerbe Venedig in Gefahr Weltkulturerbe verpflichtet
Weltkulturerbe ist ein Prädikat, das Touristen anlockt. Doch die Auszeichnung verpflichtet – damit Venedig nicht untergeht, muss die Politik strenge Maßnahmen ergreifen.
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Foto Vincent Angillis/Unesco.org
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Venedig mitsamt der Lagune könnten bald auf der Roten Liste der Unesco-Weltkulturerbestätten landen.
Foto Natasha Lazic/UNESCO
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Wegen seiner vielen historisch wichtigen Bauten steht Venedig schon seit 1987 auf der Unesco-Weltkulturerbeliste.
Foto Junaid Sorosh-Wali/UNESCO
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Schon 2021 wäre Venedig mitsamt Lagune beinahe auf die Rote Liste der Welterbestätten der Unesco gekommen.
Foto imago/viennaslide/www.viennaslide.com
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Kreuzfahrtschiff Giant Cruise Ship in Venedig – so monströs große Schiffen dürfen nicht mehr zum Markusplatz seit 2021.
Foto Vincent Angillis/UNESCO
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Venedig -als Postkartenmotiv. Wie lange noch?
Foto dpa/Anteo Marinoni
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Leere Stühle und Tische vor einem Restaurant auf dem Markusplatz. Italien hatte zeitweise die höchste Zahl an nachgewiesenen Covid-19-Toten nach China. Die Region Lombardei mit Mailand und 14 andere Provinzen wie Venedig und Parma wurden im Jahr 2020 zu Sperrzonen erklärt.
Foto dpa/Antonio Calanni
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Ein einzelner Mann mit einer Hygienemaske geht über den leeren Markusplatz. So haben die meisten Venezianer ihre Stadt wohl noch nie erlebt: keine Motorboote, keine Gondoliere und kaum Touristen. Selbst auf dem sonst überfüllten Markusplatz waren Selfies ohne Menschenmassen im Hintergrund möglich. So leer muss Venedig auch nicht werden, um geschützt zu sein vor Übertourismus wie am 13.5.2020 während der Corona-Pandemie, . . .
Foto dpa/Andrea Warnecke
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. . . allerdings schadet der ständige Übertourismus mit täglich bis zu 100 000 Übernachtungen der Stadt. Von Venedig selbst ist vor lauter Touristenmassen wie hier auf dem Markusplatz kaum mehr etwas zu sehen.
Foto Jean-Jacques Gelbart/Editions Gelbart/Unesco.org
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Orte wie die Ausgrabungsstätte in Karthago nahe Tunis und dem Meer profitieren vom Schutz des Siegels Weltkulturerbe, seither . . .
Foto Jean-Jacques Gelbart/Editions Gelbart/Unesco.org
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. . . können die Ruinen nicht mehr als Steinbruch genutzt werden und die Stätte lockt viele Touristen an.