„So will ich eigentlich nicht aufhören“, schüttelte Tischtennis-Legende Qianhong Gotsch immer wieder den Kopf. Das Viertelfinal-Aus in den Bundesliga-Playoffs gegen TTC Berlin Eastside war der Schlusspunkt für ein Seuchenjahr mit ihrem neuen Verein SV DJK Kolbermoor zurück. Das Team war von vielen Verletzungen und Krankheiten gebeutelt, auch die Gärtringerin selbst konnte nach gesundheitlichen Problemen und Kniebeschwerden erst zum Ende der Saison an ihre Bestform anknüpfen.
Nun hat die 56-Jährige ihren Vertrag verlängert und wird mit einer veränderten Mannschaft noch einmal versuchen, im Kampf um den Titel mitzumischen. Sie wird dabei ebenso wie Nummer eins Annett Kaufmann, mit der sie vor dieser Runde von der SV Böblingen nach Oberbayern gewechselt war, an Position drei zum Stamm der Truppe gehören und blickt mit Vorfreude ihrem 36. Profijahr entgegen.
„Ich habe mich entschieden, noch ein Jahr dranzuhängen, da es mir ab März wieder deutlich besser ging“, sagt Qianhong Gotsch. „Nun bin ich auf meine neuen Kolleginnen gespannt und hoffe, dass ich meinen Teil zu einer erfolgreichen Spielzeit beisteuern kann.“