1:1 beim Freiburger FC VfB Stuttgart II hat viele Chancen – aber nur einen Punkt

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Der VfB Stuttgart II war in der Oberliga beim Freiburger FC die bessere Mannschaft, musste sich aber mit einem 1:1 begnügen. Trainer Paco Vaz beklagte die Chancenverwertung – wieder einmal.

Nikos Zografakis erzielt am Samstag sein viertes Saisontor. Foto: Pressefoto Baumann
Nikos Zografakis erzielt am Samstag sein viertes Saisontor. Foto: Pressefoto Baumann

Freiburg/Stuttgart - Der VfB Stuttgart II hat die Schwächephase der Oberliga-Konkurrenten 1. Göppinger SV (1:2 gegen Neckarsulmer SU) und Stuttgarter Kickers (2:2 gegen TSV Ilshofen) am Samstag nicht ausnutzen können und beim Freiburger FC beim 1:1 (1:1) lediglich einen Punkt mitgenommen. „Es ist Woche für Woche dasselbe Thema. Das einzige was ich der Mannschaft vorwerfen kann, ist, dass sie die Chancen nicht verwertet“, sagte Trainer Paco Vaz. „Auch heute hatten wir wieder viele gute Möglichkeiten und hatten mit zwei Lattentreffern Pech.“ Joel Richters 18-Meter-Schuss (18.) klatschte ebenso ans Aluminium wie kurz vor der Pause ein direkter Freistoß von David Tomic aus 20 Metern. Unmittelbar danach traf Freiburgs Alexander Martinelli zum 1:1. Zuvor hatte in der Anfangsphase schon Marcel Sökler zwei gute Gelegenheiten vergeben – und nach einer halben Stunde Nikos Zografakis mit seinem vierten Saisontreffer die Führung erzielt.

Chanen über Chancen

Selbst Freiburgs Trainer Joschua Moser-Fendel musste zugeben: „In der ersten Hälfte haben wir extrem viel Glück gehabt, dass wir nur ein Gegentor gekriegt haben. Stuttgart hatte sieben, acht klare Torchancen. Dass wir mit der ersten Chance das 1:1 gemacht haben, hat uns in die Karten gespielt.“ Die beste Chance im zweiten Durchgang bot sich vor 400 Zuschauern beim VfB dann noch dem eingewechselten Benedikt Koep, der den Ball aus acht Metern aber über das Tor schoss (84.). Paco Vaz: „Wir müssen positiv weitermachen.“ Und zwar am 19. Oktober (15.30 Uhr), wenn der FSV 08 Bissingen zu Gast ist.

VfB Stuttgart II: Hornung – Allgaier, Rios Alonso, Stein, Kleinhansl – Kiefer (83. Kober), Richter (66. Pasalic) – Tomic, Bätzner (83. Kliment), Zografakis – Sökler (70. Koep).