13. Felix Burda Award Viel Prominenz bei der Preisverleihung

Von Evgenij Krasovskij 

Der 13. Felix Burda Award für innovative Darmkrebsvorsorge wurde am Sonntagabend in Berlin verliehen. Unter den Gästen waren unter anderem Box-Weltmeisterin Regina Halmich und Ex-Fußballer Paul Breitner.

Sophia Thomalla (links) und Verona Pooth auf der Feier nach der Verleihung des Felix Burda Awards in Berlin.  Foto: dpa-Zentralbild 15 Bilder
Sophia Thomalla (links) und Verona Pooth auf der Feier nach der Verleihung des Felix Burda Awards in Berlin. Foto: dpa-Zentralbild

Berlin - Zum dreizehnten Mal ist am Sonntagabend in Berlin der Felix Burda Award von der gleichnamigen Stiftung verliehen worden. Mit dem Preis werden innovative Projekte und Leistungen auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge ausgezeichnet. Die Felix Burda Stiftung wurde 2001 von Christa Maar und Verleger Hubert Burda in Erinnerung an ihren gemeinsam Sohn Felix gegründet, der an Darmkrebs gestorben war.

Zur Verleihung des Felix Burda Awards sind über 300 Prominente aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft in das Berliner Hotel Adlon Kempinski gekommen, darunter die Moderatorinnen Ruth Moschner und Miriam Pielhau, die ehemalige Boxerin Regina Halmich, Kabarettistin Monika Gruber, der ehemalige Fußball-Weltmeister Paul Breitner oder Schauspieler Erol Sander.

Fünf Gewinner in vier Kategorien

Aus 57 Bewerbungen nominierte die 23-köpfige Jury elf Projekte für die vier Kategorien. In der Kategorie „Betriebliche Prävention“ wurden Dr. Michael Schneider, Andrea Jakob und Stefan Rinn von Boehringer Ingelheim für ihr Projekt „Fit im Leben – fit im Job – 4K: Gesunder Darm ganz sicher“ mit dem Felix Burda Award ausgezeichnet.

Die Gewinner in der Kategorie „Beste Präventionsidee“ hießen Dr. Benjamin Walter vom Klinikum rechts der Isar der TU München und Julian Weddige von smartpatient GmbH. Sie betreuen das Projekt „SMS-Prep“, das Patienten mit wichtigen Tipps in Kurznachrichten auf die Darmspiegelung vorbereitet.

In der Kategorie „Engagement des Jahres“ bekamen Dr. Michael Reng und Georg Schneider für ihr Projekt „Das Bier danach“ den Award. Bei dem eher skurrilen Projekt bekommen Patienten nach einer Darmspiegelung eine Flasche Bier zur Erholung. 19 Brauereien, 31 Praxen und 33 Kliniken haben sich daran beteiligt. Zweiter Gewinner in der Kategorie war das Projekt „Initiative Rote Hose. Darmkrebsvorsorge und -früherkennung: lerne - erkenne - handle - nicht erst mit 50!“ von Petra Thomas.

Ehemalige Preisträger sind Günther Jauch, Erol Sander und Wladimir Klitschko

In der Kategorie Medizin und Wissenschaft ging der Preis an Professor Magnus von Knebel Doeberitz und PD Dr. Matthias Kloor, beide von der Uni Heidelberg, sowie Professor Elke Jäger vom Nordwest Krankenhaus in Frankfurt. Sie arbeiten seit Jahren an einem Impfstoff gegen erblichen Dickdarmkrebs.

Zu den ehemaligen Preisträgern des Felix Burda Award zählen unter anderem Günther Jauch, Erol Sander und Wladimir Klitschko aber auch Unternehmen wie ThyssenKrupp, EADS, BASF und BMW.