2. Hallenhockey-Regionalliga Für die SV Böblingen geht es gegen direkte Konkurrenz ans Eingemachte

Chancen im gegnerischen Schusskreis besser nutzen: Luis Nonnenmann (am Ball) und die SV Böblingen müssen kaltschnäuziger werden. Foto: Stefanie Schlecht

Schafft die SV Böblingen den Klassenerhalt in der 2. Hallenhockey-Regionalliga? Die Chancen sind da, wichtig wären an diesem Wochenende aber zwei Siege gegen direkte Konkurrenten.

Jetzt geht’s ans Eingemachte. In der 2. Hallenhockey-Regionalliga stehen für jeden nur noch drei Spiele an, zwei davon finden an diesem Wochenende statt. Für die SV Böblingen geht es um den Klassenerhalt, zu Hause gegen den Nürnberger HTC II (Samstag, 18 Uhr) und auswärts bei der HG Nürnberg II (Sonntag, 12 Uhr) sollen die rettenden Punkte her.

 

Es sind zwei Duelle gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, und sind gefühlt doppelt so wichtig. „Punktetechnisch wären zwei Siege schon wichtig, um den NHTC II hinter uns zu lassen und die HGN II weiter auf Abstand zu halten“, sagt SVB-Spielertrainer Claudius Müller. Sechs Zähler gegen die fränkischen Rivalen würden mit größter Wahrscheinlichkeit den Böblinger Klassenerhalt bedeuten.

Gegner der SV Böblingen können auf Hilfe aus der ersten Mannschaft bauen

Natürlich wissen auch die Gegner, was die Stunde geschlagen hat. Als zweite Mannschaften von Vereinen aus der 2. Bundesliga können die Nürnberger im Saisonendspurt vielleicht noch die eine oder andere personelle Verstärkung aus dem Hut zaubern.

So nahm der HTC II zuletzt schon zwei Mal die Hilfe 162-fachen Nationalspielers Christopher Wesley in Anspruch. Der heute 38-jährige Olympiasieger von 2012 hat seine aktive Laufbahn eigentlich vor knapp zwei Jahren beendet. Im Hinspiel, das die Böblinger in der Fremde unglücklich mit 4:5 verloren, war er nicht dabei.

Die SVB will sich derweil vor allem mit der eigenen Leistung beschäftigen. „Was wir auf jeden Fall verbessern müssen, ist das Abwehrverhalten im Schusskreis und vor allem das Entscheidungsverhalten im gegnerischen Kreis. Da müssen wir deutlich mehr Tore machen aus den Chancen, die wir haben“, benennt Müller zwei große Baustellen, die auch dafür gesorgt haben, dass es im ersten Pflichtspiel des Jahres eine 4:5-Heimniederlage gegen Rot-Weiß München gab. Anknüpfen will der Spielertrainer am liebsten an das starke erste Viertel aus dieser Partie: „Vor allem in unserem Libero-System haben wir gut Druck und frühe Tore gemacht.“

Personell kann er aus dem Vollen schöpfen, vermutlich wird erstmals in der Hallensaison der lange verletzte Sebastian Kranz zum Einsatz kommen.

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