Nach der 5:9-Niederlage bei der KG Aibling-Grafing belegen die Männer des VfL Sindelfingen in der 2. Judo-Bundesliga den dritten Tabellenplatz. „Es ist noch alles drin“, sieht Coach Simon Kristen das negative Abschneiden in Bayern gelassen, schließlich hat sein Team erst zwei von sieben Wettkampftagen absolviert.
Die Mannschaft musste dieses Mal mit dem Handicap zurechtkommen, in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm keinen Kämpfer stellen zu können, womit die Punkte für die beiden Kämpfe hier kampflos an den Gegner gingen.
VfL Sindelfingen kann eine Gewichtsklasse nicht besetzen
Alexander Stromberger (bis 73 Kilogramm) wurde von Ian Störmer nach zweieinhalb Minuten sauber ausgekontert. Geschlagen geben musste sich auch Schwergewichtler Sviatoslav Kolomiichuk (plus 100 Kilogramm), der gegen Mohamed-Montassar Rouahi mit einer großen Wertung in Rückstand geriet und diesen nicht mehr aufholen konnte.
Zwar schaffte Leon Koch (bis 66 Kilogramm) einen Arbeitssieg gegen Mukhamed Takhaev, doch anschließend mussten Nils Ruhland (bis 100 Kilogramm) gegen Michael Niederdorfer, Mensur Osmani (bis 81 Kilogramm) gegen Philipp Ampletzer und Linus Harsch (bis 90 Kilogramm) gegen Robert Barwig die Segel streichen, sodass der Rückstand zum Ende des ersten Durchganges bereits auf 1:6 anwuchs.
VfL Sindelfingen gestaltet Endstand gegen KG Aibling-Grafing freundlicher
Im zweiten Abschnitt startete Alexander Stromberger hoch konzentriert gegen Maalik Heilmann und freute sich schon nach knapp zwei Minuten über einen Erfolg per Schulterwurf. Felix Wagner (plus 100 Kilogramm) legte in der Verlängerung gegen Michael Niederdorfer direkt nach, doch für Leon Koch und Jurica Markovic (bis 100 Kilogramm) gab es gegen Mukhamed Takhaev und Zoltan Pilmayer nichts zu holen.
In der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm hatte Eigengewächs Jonathan Schröck nach drei Minuten gegen Moritz Schmidtke die Nase vorn, und Linus Harsch brachte seine mit einem Innenschenkelwurf erzielte große Wertung gegen Kevin Miller sicher über die Zeit. Das Endergebnis gestaltete sich mit 5:9 damit etwas freundlicher.
VfL Sindelfingen trifft als nächstes auf den Tabellenführer
An ihrem nächsten Kampftag am 9. Mai stehen die Sportler des VfL Sindelfingen dann auf heimischer Matte dem aktuellen Tabellenführer TSV München-Großhadern gegenüber.