22 tote Pferde Santa Anita fordert weiteres Opfer

Von red/sid 

Die Unglücksserie hatte am 26. Dezember begonnen: Binnen weniger Wochen ist es auf der Galopprennbahn Santa Anita in Kalifornien bereits zum 22. Todesfall gekommen.

  Foto: AFP
  Foto: AFP

Los Angeles - Auf der Galopprennbahn Santa Anita in Kalifornien ist es binnen weniger Wochen bereits zum 22. Todesfall gekommen. Das dreijährige Fohlen Princess Lili B brach sich im Training beide Vorderbeine und musste eingeschläfert werden. Sämtliche Rennen waren nach dem letzten Vorfall am 5. März bereits auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden. „Wir sind total perplex und tief getroffen“, sagte Tim Ritvo, Vorstand der Stronach Group, Besitzer der Strecke, dem US-Sender Fox 11. „Wir haben uneingeschränktes Vertrauen in die Strecke, und es ist für uns alle eine schreckliche Zeit“, so Ritvo.

Rätselhafte Unfälle

Wie sich das Pferd genau verletzt hat, ist noch nicht bekannt. Vor rund einer Woche war die vierjährige Stute Lets Light the Way nach einem Knochenbruch im Fesselgelenk eingeschläfert worden, daraufhin wurde der Untergrund intensiv untersucht. Die Unglücksserie hatte am 26. Dezember begonnen. Eigentlich hatten die Betreiber gehofft, den Track am 22. März wieder freizugeben. Die Ursache für die rätselhaften Unfälle ist allerdings immer noch nicht gefunden. Santa Anita ist eine der berühmtesten Strecken der USA. Am 1. und 2. November soll dort der Breeders’ Cup ausgetragen werden. SID ko aa cl