3. Turnen-Bundesliga WTG Heckengäu will in ihrem sechsten Jahr erneut aus eigener Kraft bestehen

Die WTG Heckengäu um Philipp Lutz (Bildmitte) hofft direkt auf einen guten Saisonstart. Foto: Georg Hrivatakis

Wo steht die WTG Heckengäu in der 3. Turnen-Bundesliga? Der Antwort darauf kommt sie beim ersten Wettkampf am Samstag wohl ein Stück näher. Allerdings sind die Vorzeichen nicht optimal.

Die Turner der WTG Heckengäu starten motiviert in die 3. Bundesliga Süd. Nach dem Klassenerhalt im Vorjahr wollen sie erneut aus eigener Kraft bestehen. Philipp Lutz führt die Gemeinschaftsriege mit Optimismus und Teamgeist an, auch wenn am Samstag (17 Uhr) bei der TSG Backnang einige Mitstreiter fehlen werden. „Wir gehen leicht geschwächt in die Saison, weil wir mit vielen Verletzungen zu kämpfen haben“, erklärt der Kapitän.

 

Er und seine Kollegen befinden sich derzeit in den letzten Vorbereitungen und feilen an den Übungen, damit alles möglichst reibungslos verläuft. Man verzichtet erneut auf externe Neuzugänge, der Altersschnitt der Athleten liegt bei 24,4 Jahren. „Nach dem ersten Wettkampf wissen wir dann mehr und können unseren Standort exakt bestimmen“, ergänzt Philipp Lutz.

Neu bei der WTG Heckengäu sind zwei Eigengewächse

In seiner Truppe gibt es zwei Änderungen: Neu dabei sind Yannick Kellenberger aus der eigenen Verbandsliga-Mannschaft und der 18-jährige Tim Berger aus dem Nachwuchsprogramm. Philipp Lutz kann darüber hinaus auf erfahrene Sportler wie Nick Ackermann – gleichzeitig sportlicher Leiter –, die Brüder Lovis und Niccolò Spiess, Luis Weiß, Julius Hottmann, Florian Ludwig, Deniz Bulut und Adrian Dudev setzen. Ebenfalls wieder an Bord ist Topscorer Manú Tschur, vergangene Runde der drittbeste Punktesammler dieser Klasse.

Neu im Team der WTG Heckengäu sind Yannick Kellenberger aus der eigenen Verbandsliga-Mannschaft... Foto: Georg Hrivatakis
... und der 18-jährige Tim Berger aus dem Nachwuchsprogramm der Gemeinschaftsriege. Foto: Georg Hrivatakis

Der erste Heimwettkampf findet am 4. Oktober in Renningen (16 Uhr, Stadionsporthalle) gegen die TG Wangen-Eisenharz statt. Am 25. Oktober wird zur selben Uhrzeit an gleicher Stelle der TSV Grötzingen-Karlsruhe zu Gast sein. Die letzte Gelegenheit, die WTG Heckengäu zu Hause zu erleben, bietet sich schließlich am 15. November gegen den TV Wetzgau II, allerdings geht es da erst um 18 Uhr los.

Auswärts muss die Gemeinschaftsriege in dieser Runde zudem bei Zweitligaabsteiger TV Bühl und beim USC München an die Geräte gehen.

Manú Tschur war vergangene Saison der drittbeste Punktesammler in der 3. Bundesliga Süd. Foto: Georg Hrivatakis

Die diesjährige Saison ist bereits die sechste der Gemeinschaft auf Ebene der Deutschen Turnliga seit dem Aufstieg aus der Oberliga des Schwäbischen Turnerbundes im Jahr 2019. Es ist zu erwarten, dass die unterschiedlichen Gegner es ihr nicht leicht machen werden und jede Unsauberkeit sowie taktische Fehler ausnutzen. Die Rivalen liegen leistungstechnisch eng beieinander und setzen teils hochkarätige Akteure aus dem Ausland ein.

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