30. Juni: Welt-Asteroiden-Tag Gefahr aus dem Weltall

Auf Kollisionskurs: Ein Asteroid rast auf die Erde zu – zum Glück ist diese Illustration Fiktion. Foto: dpa 33 Bilder
Auf Kollisionskurs: Ein Asteroid rast auf die Erde zu – zum Glück ist diese Illustration Fiktion. Foto: dpa

Meterhohe Tsunamis, gewaltige Hitze, gigantische Stoßwellen: Hollywood hat schon häufig vorgemacht, was beim Einschlag eines Asteroiden auf der Erde passieren könnte. Forscher haben nun herausgefunden, welcher Effekt der verheerendste für die Menschheit ist.

Leben: Markus Brauer (mb)
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Stuttgart - Sie heißen 2004 BL86, 2014 JO25 oder 2009 JF1. Die Mehrheit der Menschen hat wahrscheinlich noch nie etwas von ihnen gehört. Kein Wunder, die meisten Asteroiden rauschen weit entfernt von der Erde durch das Weltall. Doch manche kommen dem Blauen Planeten gefährlich nahe.

Für die Menschheit ging das bislang glimpflich aus, aber was, wenn aus apokalyptischen Science-Fiction-Visionen von Hollywood wie in den Spielfilmen „Armageddon“ (1998) oder „Deep Impact“ (1998) irgendwann Realität wird?

International Asteroid Day

Trotz der dramaturgischen Zuspitzung ist ein Asteroiden-Einschlag auf der Erde gar nicht so abwegig. Um das Thema mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 2016 den 30. Juni zum International Asteroid Day ausgerufen.

Das Datum markiert den Jahrestag des größten Asteroideneinschlags der jüngeren Geschichte: Am 30. Juni 1908 hatte ein Treffer in der Tunguska-Region in Sibirien rund 2000 Quadratkilometer unbewohntes Gebiet verwüstet. Der Asteroid hatte schätzungsweise einen Durchmesser von 30 bis 40 Metern.

„51 Degrees North“

Gegründet wurde der Asteroid Day von Regisseur Grigorij Richters und dem Astrophysiker Brian May, Gitarrist der Rockband Queen. Mehr als 100 Astronauten, Wissenschaftler, Ingenieure und Künstler haben die öffentliche Erklärung des Asteroid Days seitdem unterschrieben. Offiziell wurde der International Asteroid Day am 3. Dezember 2014 gegründet.

Im Februar 2014 begannen Brian May und Grigorij Richters mit den Arbeiten am Film „51 Degrees North“, die Geschichte eines fiktiven Asteroiden-Einschlag in London und die Reaktion der Bewohner auf ein solches Ereignis.




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