Der VfB Stuttgart II hat sich gegen Jahn Regensburg durchgesetzt. Wieder einmal war Noah Darvich einer der entscheidenden Akteure.
Der VfB Stuttgart II kann für eine weitere Saison in der 3. Liga planen. Nach dem 3:1-Sieg gegen Jahn Regensburg beträgt der Abstand auf den SSV Ulm 1846 auf dem ersten Abstiegsrang 16 Punkte – bei noch sieben ausstehenden Partien ist es zwar noch rechnerisch möglich, abzusteigen. Realistisch ist dies jedoch nicht.
Schon gar nicht, wenn die Mannschaft weiter solche Auftritte zeigt wie gegen den Jahn. „Das war unser Heimgesicht. Wir waren von Anfang an total präsent und wollten guten Fußball spielen. Wir waren richtig gut unterwegs und haben uns schon in der ersten Halbzeit genug Situationen herausgespielt, die wir hätten versenken können“, bilanzierte ein zufriedener Nico Willig nach der Partie.
Der Trainer sah eine Mannschaft, der man die bittere Bilanz von vier Pleiten aus den letzten fünf Spielen durchaus anmerkte. Doch der VfB II blieb ruhig und als es in die Schlussphase ging, nahm Unterschiedsspieler Noah Darvich die Dinge in die Hand. Der U-21-Nationalspieler schnappte sich das Spielgerät, ließ fünf Gegenspieler wie Schulbuben stehen und schlenzte sehenswert flach ins lange Eck zur Führung (80.). Das neunte Saisontor des Youngsters war der Dosenöffner. Die eingewechselten Julian Lüers und Abdenego Nankishi kombinierten sich kurz danach durchs Regensburger Mittelfeld, Nankishi traf sehenswert zum 2:0 (87.) und legte 120 Sekunden später nach Pass von Mohamed Sankoh noch das 3:0 nach.
Damit war der Deckel auf der Partie, der Regensburger Treffer durch John Posselt (90.) war nurmehr Ergebniskosmetik. Bereits am kommenden Mittwoch geht es weiter für den VfB II. Das Heimspiel gegen die Ulmer steht an. Mit einem weiteren Erfolg wäre der Klassenverbleib dann auch rechnerisch fix.