0:6-Debakel der Nationalmannschaft Hohn und Spott in den sozialen Medien

Von Lukas Claus 

Nach dem Debakel gegen Spanien gab es in den sozialen Medien viel Hohn und Spott für die deutsche Nationalmannschaft. Sogar Mesut Özil meldet sich zu Wort und fordert die Rückkehr eines ausgemusterten Innenverteidigers.

Das DFB-Team ist in der Nations League von Spanien deklassiert worden. Foto: dpa/Miguel Morenatti
Das DFB-Team ist in der Nations League von Spanien deklassiert worden. Foto: dpa/Miguel Morenatti

Sevilla - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hatte am Dienstagabend in Sevilla einen rabenschwarzen Tag. Beim Endspiel um den Gruppensieg in der Nations League wurde die DFB-Elf von Spanien mit 0:6 deklassiert. Es zwar die zweithöchste Niederlage in der Geschichte und die höchste seit 1931. Damals verlor man gegen Österreich ebenfalls mit 0:6.

Kein Wunder also, dass die Mannschaft, die auch in der jüngeren Vergangenheit oft kritisiert wurde, im Netz viel Spott und Hohn über sich ergehen lassen muss. Besonders auf Twitter findet man viele lustige Reaktionen auf das Spiel. Sogar Ex-Nationalspieler Mesut Özil meldete sich auf der Social-Media-Plattform zu Wort.

In Anlehnung an die Ereignisse bei der US-Wahl in den vergangenen Wochen, kommentiert das FUMS-Magazin die vielen spanischen Treffer auf humorvolle Art und Weise. Auch das Satiremagazin „Extra 3“ macht sich über die Anzahl der Gegentore lustig und nimmt Bezug auf die WM 2014.

Dieser Nutzer hatte schon Probleme beim Zählen der Treffer. Zum Glück hilft ihm ein Motiv von Jürgen Klopp aus.

Nach dem Debakel in Sevilla werden auch die Stimmen nach einem Trainerwechsel bei der Nationalmannschaft immer lauter.

Das Highlight der Partie gab es für diesen Nutzer erst nach Abpfiff des Spiels. Er lacht über eine eher unpassende Werbung.

Viele User bemängeln auch die Einstellung der Nationalmannschaft auf dem Platz, und nehmen Bezug darauf, dass das öffentliche Interesse am Team und die Zuschauerzahlen zuletzt immer weiter zurückgingen.

Die Bandenwerbung während des Spiels scheint dabei umso mehr zu stimmen, findet dieser Twitter-Nutzer.

Auch die Stimmen nach den ausgemusterten Spielern Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller werden immer lauter. Einige User glauben, dass besonders die letzteren während der Partie durchaus ihren Spaß hatten.

Sogar Ex-Nationalspieler Mesut Özil meldete sich auf Twitter zu Wort. Auch er scheint die Ausmusterung der drei Weltmeister für eine schlechte Idee zu halten und fordert die Rückkehr von Jerome Boateng.

Das Spiel gegen Spanien war das letzte Länderspiel in diesem Jahr. Bis zur Europameisterschaft im kommenden Sommer sind bisher noch keine weiteren Partien festgelegt worden.




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