Badener mögen keine Schwaben. Schwaben mögen keine Badener. Auch im Sport gibt es eine gewisse Rivalität. Wir haben direkt Beteiligte wie Guido Buchwald und Anke Huber nach ihren Erfahrungen in beiden Landesteilen befragt.

Sport: Jürgen Frey (jüf)

1999 einigte man sich auf den gemeinsamen Werbeslogan „Wir können alles außer Hochdeutsch“. Der Schwabe Jürgen Klinsmann und der Badener Joachim Löw hatten gemeinsam bei der Fußball-WM 2006 eine der Hauptrollen im „Sommermärchen“. Das sind nur zwei von ganz vielen Beispielen, dass Schwaben und Badener es ja doch können: gemeinsam Handeln, geschlossen hinter einer Sache stehen.

Mehr Neckereien, als Abneigung

Aber natürlich gibt es da auch ganz viel Rivalität, gerade im Sport. Wenn im Fußball der VfB Stuttgart auf den Karlsruher SC traf, drängte sich stets der Eindruck auf: Da messen sich nicht zwei Vereine oder zwei Städte, sondern da tritt ein ganzes Bundesland gegeneinander an. Schimpfworte wie „Gelbfüßler“, „Badenser“ oder „Schwobaseggel“ waren auf der Plattform der Animositäten noch Auswüchse der harmloseren Art. Doch letztendlich ist das die Ausnahme. In den allermeisten Fällen spiegelt sich die Rivalität mehr in Neckereien wider, denn in todernster Abneigung.

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Vorurteile bestätigt

Wir haben erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler befragt, die ihre Spuren in beiden Landesteilen hinterlassen haben. Was haben Württemberger und Badener gemeinsam? Wo unterscheiden sie sich in Sachen Mentalität am meisten? Heraus kamen Antworten mit Witz, Charme und oft mit einem Augenzwinkern, die einige Vorurteile durchaus bestätigen.

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