A8 bei Sindelfingen Verängstigt und dehydriert – Hundetransport von Polizei gestoppt

Von red/jam 

Eine Zeugin macht Polizisten auf einem Parkplatz nahe der A8 bei Sindelfingen auf einen Tiertransporter aufmerksam. Bei einer Kontrolle finden die Beamten zahlreiche Hunde, die unter miserablen Bedingungen in viel zu kleinen Käfigen stecken.

31 Hunde befanden sich in dem Transporter, der von der Polizei gestoppt wurde. (Symbolfoto) Foto: imago stock&people/imago stock&people
31 Hunde befanden sich in dem Transporter, der von der Polizei gestoppt wurde. (Symbolfoto) Foto: imago stock&people/imago stock&people

Sindelfingen - Die Polizei hat auf einem Parkplatz an der A8 bei Sindelfingen (Kreis Böblingen) ein Fahrzeug gestoppt, in dem 31 Hunde unter miserablen Verhältnissen transportiert wurden. Eine Verkehrsteilnehmerin sprach laut Polizei am Sonntag gegen 10.50 Uhr Beamte auf dem Parkplatz „Sommerhofen“ an und teilte mit, dass sie in einem Mercedes Sprinter Hunde in viel zu kleinen Käfigen bemerkt hatte.

Als die Beamten sich dem Fahrzeug näherten, startete der 45-jährige Fahrer den Motor und wollte wegfahren. Die Polizisten stoppten den Transporter und kontrollierten ihn. Neben dem Fahrer waren noch eine 41-Jährige und ein 39-Jähriger an Bord. Im Laderaum fanden die Beamten 31 Hunde in miserablen Verhältnissen vor.

Transporter soll aus Rumänien kommen

Eine Untersuchung durch das Veterinäramt Böblingen ergab, dass fünf Hunde keinen Chip hatten und zwei zu jung für den Transport waren. Alle Tiere waren verängstigt, dehydriert und hatten Parasiten. Den bisherigen Ermittlungen zufolge kam der Transporter aus Rumänien und die Tiere waren vermutlich für den Verkauf in ganz Europa vorgesehen.

Die Hunde wurden beschlagnahmt, sie bleiben zunächst in Quarantäne im Kreistierheim Böblingen. Die drei Tatverdächtigen müssen nun mit einer Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz rechnen. Die Ermittlungen laufen.




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