Abgebauter Bahnhof von Lorch-Waldhausen Endstation Sehnsucht

Ein Blick zurück: In den 190er-Jahren trugen der Breecher Georg Bläsi (rechts) und seine Helfer die Außenmauern des maroden Waldhäuser Bahnhofs in monatelanger Arbeit ab. Foto: privat
Ein Blick zurück: In den 190er-Jahren trugen der Breecher Georg Bläsi (rechts) und seine Helfer die Außenmauern des maroden Waldhäuser Bahnhofs in monatelanger Arbeit ab. Foto: privat

Vor 28 Jahren trug Georg Bläsi aus Breech den Bahnhof Waldhausen im Remstal Stein für Stein ab, um ihn als Museum neu aufzubauen. Der Traum ist im Laufe der Zeit zerronnen. Nun sucht er nach einer neuen Destination.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Lorch - Ein Verkehrsknoten war Waldhausen, der kleine Stadtteil von Lorch, noch nie. Einen stattlichen Bahnhof gab es hier dennoch. 1860 wurde er gebaut, 1901 erweitert, sagt Georg Bläsi aus Börtlingen-Breech. 18 Meter lang, sieben Meter breit. Das Baumaterial: Große Blöcke aus Schilfsandstein: „Fein säuberlich von Hand gehauene Steine mit äußerer umlaufender Fase“, schwärmt Bläsi. Vor allem die 15 Rundbögen der Erdgeschossfenster und repräsentativen Eingangsportale sind steinerne Zeugen der Baukunst.

Unsere Empfehlung für Sie