Die AWRM beginnt am 8. Januar mit der Christbaumentsorgung – aber nicht überall am gleichen Tag. Worauf man achten muss und was man auf keinen Fall vergessen sollte.
Die Kugeln sind verstaut, das Lametta ist abgewickelt – übrig bleibt ein Baum, der einst glitzerte und nun kläglich vor sich hin nadelt. Für viele beginnt nach Dreikönig der Moment des Abschieds. Wie die Abfallwirtschaft Rems-Murr (AWRM) mitteilt, startet am 8. Januar die diesjährige Christbaumabholung in Fellbach.
Ob Kernstadt, Schmiden oder Oeffingen: Je nach Bezirk fährt die AWRM an unterschiedlichen Tagen vor. In Kernen-Stetten und Rommelshausen etwa wird erst am 16. Januar eingesammelt. Der genaue Abholtag ist im Entsorgungskalender vermerkt – das gilt auch für die anderen Kommunen im Rems-Murr-Kreis.
Nur nackte Bäume kommen mit
Wichtig ist: Der Baum muss splitterfasernackt sein. Kein Lametta, keine Kugelreste, kein Plastikfuß. Fremdstoffe stören den Verwertungsprozess und führen dazu, dass der Baum einfach liegen bleibt. Auch gefüllte Müllsäcke oder noch dekorierte Bäume haben keine Chance auf Mitfahrt – sie bleiben konsequent stehen, warnt die AWRM.
Bereitgelegt werden darf der Baum frühestens am Vortag und spätestens um 6 Uhr morgens am Abholtag, gut sichtbar am Straßenrand. Wer seinen Baum zerlegt, muss das Schnittgut bündeln, mit einer Schnur aus Naturfaser.
Grüngutplätze als zweite Chance
Wer den Sammeltermin verpasst oder seinen Baum traditionsgemäß länger stehen lassen will, hat Alternativen: Alle Grüngutplätze und Entsorgungszentren im Rems-Murr-Kreis nehmen die Christbäume ebenfalls kostenlos an. Die AWRM erinnert zudem daran, dass defekte Lichterketten nicht in den Hausmüll gehören. Sie zählen zum Elektroschrott und müssen gesondert entsorgt werden.
Weitere Infos gibt’s unter www.awrm.de