Kim Renkema steht als Geschäftsführerin der Volleyball-Bundesliga voll im Fokus. Foto: Baumann
Die Geschäftsführerin der Volleyball-Bundesliga freut sich über die ausverkaufte SAP-Arena – und will den Pokalfinaltag nun in der noch größeren Halle in Köln weiterentwickeln.
Kim Renkema hat in der Mannheimer SAP-Arena zweimal den Pokal gewonnen. Erst als Kapitänin von Allianz MTV Stuttgart, dann als Sportdirektorin des Volleyball-Bundesligisten. Diesmal? Machte sie ganz neue Erfahrungen.
Seit zehn Monaten ist Kim Renkema (38) Geschäftsführerin der Volleyball-Bundesliga (VBL). Erstmals erlebte sie nun in ihrer neuen Funktion den Pokalfinaltag in Mannheim – und strahlte, als alles vorbei war, mit den Siegerinnen und Siegern von dem VfB Suhl und der SVG Lüneburg um die Wette. „Ich bin superzufrieden“, sagte Kim Renkema. Das lag an den beiden interessanten und dramatischen Fünf-Satz-Duellen bei den Frauen und Männern. Aber auch daran, dass die SAP-Arena nach elf Jahren mit 12 508 Fans erstmals ausverkauft gewesen ist und organisatorisch alles wie geplant gelaufen war. Weshalb sich der Blick relativ schnell gen Köln richtete.
Kim Renkema: „Es braucht Mut für diesen Schritt“
Dort findet in der 20 000 Zuschauer fassenden Lanxess-Arena am 27. Februar 2027 erstmals das Volleyball-Pokalfinale in einem neuen, noch umfangreicheren Format statt. „Die Eventisierung ist extrem wichtig im Sport, das gilt natürlich auch für den Volleyball“, sagte Kim Renkema am Samstag in Mannheim über den Umzug nach Köln. „Es braucht Mut für diesen Schritt. Aber wir wollen mutig sein. Nach elf Jahren, so glauben wir, ist es jetzt richtig, noch mal größer zu denken. Wir wollen uns weiterentwickeln, alles erweitern.“
Ob der Block von Allianz MTV Stuttgart auch in Köln mit mehr als tausend Fans besetzt wäre? Foto: Imago/Eibner
Ob das gelingen wird, ist offen – die Herausforderung ist jedenfalls riesig. Der Optimismus allerdings auch. Erst recht, weil der Vorverkauf aus Sicht der Verantwortlichen perfekt angelaufen ist: Trotz der im Vergleich zu Mannheim erheblich höheren Ticketpreise sind bereits am Samstag die ersten 1000 Eintrittskarten für die Lanxess-Arena verkauft worden.