Abschied von Harald Schmidt "Das war's! Fantastische 19 Jahre"

Von SIR/dpa 

Harald Schmidt hat sich mit seiner Late-Night-Show verabschiedet - natürlich mit einem letzten fiesen Spruch übr auf den Lippen: „Wir haben beide Millionen verzockt - Hoeneß Euro, ich Zuschauer.“

Abschied von Dirty Harry: Harald Schmidt war am Donnerstagabend das letzte Mal auf Sky zu sehen. Foto: dpa
Abschied von "Dirty Harry": Harald Schmidt war am Donnerstagabend das letzte Mal auf Sky zu sehen. Foto: dpa

Harald Schmidt hat sich mit seiner Late-Night-Show verabschiedet - natürlich mit einem letzten fiesen Spruch übr auf den Lippen: „Wir haben beide Millionen verzockt - Hoeneß Euro, ich Zuschauer.“

Köln - Nach 19 Jahren hat sich Harald Schmidt am Donnerstag mit seiner Late-Night-Show vom Bildschirm verabschiedet. „Das war's“, sagte er am Ende der Aufzeichnung in seinem Studio in Köln. „Fantastische 19 Jahre! Ihnen alles Gute und schönen Abend.“

Das Urteil gegen Fußballfunktionär Uli Hoeneß lieferte Schmidts letzter Sendung viel Stoff für Witze. „Ich habe gegenüber Hoeneß einen Vorteil: Ich werde heute entlassen“, scherzte der Entertainer. Und er fand noch mehr Berührungspunkte: „Wir haben beide Millionen verzockt - er Euro, ich Zuschauer.“ Nach seiner Haft drohe Hoeneß wohl noch Sicherungsverwahrung am Tegernsee bei Ehefrau Susi.

Für die Aufzeichnung der Sendung auf dem Bezahlsender Sky verzichtete Schmidt auf das übliche Warming-up - „nicht nötig“. Die Zuschauer begrüßte er mit den Worten, er freue sich, dass sie heute zu seiner letzten Sendung eingeschaltet hätten. „Schöner wäre natürlich gewesen, Sie hätten's in den letzten drei Jahren mal gemacht.“

Die erste „Harald Schmidt Show“ war 1995 bei Sat.1 gelaufen. Zeitweise erreichte der „deutsche David Letterman“ zweistellige Einschaltquoten. Nach einem langen Sender-wechsel-dich-Spiel über die ARD und zurück zu Sat.1 landete er schließlich aufgrund ständig sinkender Quoten beim Bezahlsender Sky. Künftig will sich der 56-Jährige nach eigenen Worten ins Privatleben zurückziehen. „Ich weiß nur noch nicht, in welches.“

 




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