Abstandsverringerung Grütters wirbt für neue Hygieneregeln im Kino

Von red/KNA 

Müssen 1,5 Meter Abstand sein, wenn alle nebeneinander sitzen, nach vorne schauen und nicht sprechen? Kulturstaatsministerin Monika Grütters hofft, es ginge auch ohne. Kinos und Theater könnten dann wieder mehr Plätze anbieten.

Monika Grütters will nicht an der Maske rütteln – aber am Mindestabstand im Kino und Theater. Foto: dpa/Jens Kalaene
Monika Grütters will nicht an der Maske rütteln – aber am Mindestabstand im Kino und Theater. Foto: dpa/Jens Kalaene

Köln - Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat für neue Hygieneregeln in Kinos und Theatern geworben. „Ich kämpfe mit allen Möglichkeiten, die ich habe, dafür, dass wir da zu anderen Formen kommen als diesem Festhalten nur an diesen anderthalb Metern Abstand“, sagte Grütters am Freitag im Frühstart bei RTL & ntv.

Wenn Menschen nebeneinandersäßen und in dieselbe Richtung guckten, „wenn sie einen Mundschutz tragen und wenn sie nicht sprechen dabei - und das ist ja beim Kino so, das ist beim Theater und Musik so“ - dann könnte man vielleicht auch etwas anders gruppieren als mit anderthalb Metern Abstand. In anderen Ländern werde es anders probiert. „Wir gucken drauf, wie dort die Erfahrungen sind.“

Unter erschwerten Umständen

Grütters verwies auch auf das Neustart-Programm der Bundesregierung in Höhe von einer Milliarde Euro. Die Kinos könnten wieder öffnen, unter erschwerten Umständen. „Und deshalb versuchen wir, mit einem groß angelegten Neustart-Kulturprogramm, diese Kultureinrichtungen, die hauptsächlich privatwirtschaftlich organisiert sind, auch tatsächlich mit vielen Millionen zu unterstützen.“

Man könne aber die Probleme, die jetzt aufbrächen, mit Geld nicht wirklich lösen. „Aber wir können natürlich an vielen Stellen Not lindern“, so die CDU-Politikerin.




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