Abtreibungen in Baden-Württemberg Schwangerschaftsabbrüche sollten entkriminalisiert werden

Im vergangenen Jahr sind bundesweit Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das sogenannte Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche zu demonstrieren. Foto: epd/Rolf K. Wegst
Im vergangenen Jahr sind bundesweit Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das sogenannte Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche zu demonstrieren. Foto: epd/Rolf K. Wegst

Es gibt immer weniger Mediziner in Baden-Württemberg, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Das hat auch damit zu tun, dass die Eingriffe nach wie vor kriminalisiert werden, meint unsere Autorin.

Wissen: Hanna Spanhel (hsp)
WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - In einem Schwangerschaftsabbruch liegt immer ein Konflikt. Ein gesellschaftlich-moralischer, meist auch ein tief emotionaler. Dem Selbstbestimmungsrecht der ungewollt Schwangeren steht das Recht des ungeborenen Lebens gegenüber. Keine Frau wird sich leichtfertig für einen solchen Eingriff entscheiden, sondern meist aus einer extremen seelischen Notlage heraus. Es ist daher wichtig und richtig, dass den betroffenen Frauen in den Beratungsstellen Alternativen zum Abbruch aufgezeigt werden. Es sollte aber auch klar sein: Letztlich ist es allein die Entscheidung derjenigen Frau, um deren Körper und Leben es geht.

Unsere Empfehlung für Sie