In Fake-Shops und auf bekannten Verkaufsplattformen zocken Betrüger Kundinnen und Kunden im Kreis Esslingen ab.

Die Polizei warnt vor Betrügern in Onlineshops und auf Verkaufsplattformen. Sogenannte Fake-Shops sind vielen bereits ein Begriff: Auf den meist professionell erstellten, aber nur scheinbar existierenden Onlineshops locken Kriminelle mit vermeintlich günstigen Angeboten. Nachdem die fiktiven Schnäppchen bestellt und vorab bezahlt wurden, bleibt eine Lieferung dann jedoch aus und die Opfer bleiben auf dem Schaden sitzen.

Betrüger auch auf bekannten Websites aktiv

Doch nicht nur mit gefälschten Verkaufswebsites versuchen die Betrüger, Beute zu machen. Auch auf bekannten, tatsächlich existierenden Verkaufsplattformen und Marktplätzen bieten sich entsprechende Gelegenheiten für Kriminelle. Die Vorgehensweise ist dabei ähnlich: Meist werden Waren zu besonders günstigen Preisen angeboten, um potenzielle Käuferinnen und Käufer anzulocken. Hat ein Kunde angebissen und Ware bestellt, verschicken die Betrüger entweder minderwertige Artikel zu einem hierfür überteuerten Preis oder liefern nach einer Vorauszahlung das bestellte Produkt gar nicht.

Dass sich dieses Phänomen auch auf Waren des täglichen Gebrauchs erstreckt, zeigen mehrere Fälle, in denen das Polizeirevier Balingen derzeit ermittelt. Auf dem Marktplatz einer bekannten Social-Media-Plattform entdeckten die Geschädigten ein Angebot einer vermeintlichen Firma, die vorgab, Brennholz zu verkaufen. Die Käufer überwiesen jeweils mehrere Hundert Euro. Eine Lieferung der bestellten Ware erfolgte jedoch nicht.

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Die Polizei rät:

– Seien Sie bei Käufen im Internet generell vorsichtig, insbesondere dann, wenn Waren zu ungewöhnlich günstigen Preisen angeboten werden.

– Informieren Sie sich über den Online-Shop oder den Verkäufer. Mithilfe einer Internetsuchmaschine bekommt man oft bereits erste Hinweise auf mögliche Betrüger.

– Bezahlen Sie wenn möglich auf Rechnung

– Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betruges geworden zu

sein, erstatten Sie sofort Anzeige bei der Polizei und kontaktieren Sie im Fall einer bereits getätigten Überweisung schnellstmöglich Ihre Bank.