Der KSC Sindelfingen will in der Fußball-Kreisliga B, Staffel VII, Stuttgart/Böblingen nichts dem Zufall überlassen. „Wir wollten so viele Treffer wie möglich erzielen, falls es am Ende auf die Tordifferenz ankommt“, erklärte Spieler Volkan Atalay nach dem 13:0 gegen den Türk SV Herrenberg II.
KSC Sindelfingen – Türk SV Herrenberg II 13:0 (5:0): „Wir haben uns heute anders aufgestellt, weil wir wussten, dass wir mindestens zehnmal treffen müssen, um das Torverhältnis mit Isa Boletini wettzumachen“, erklärte KSC-Spieler Volkan Atalay. Der Gegner habe zu spüren bekommen, dass die Gastgeber den Sieg unbedingt wollen. Cengiz Tunc (2.) eröffnete den Reigen. Hakki Tunc (7.), Ekrem Sarikaya (16., 25., 42., 46., 73.), Ramazan Aktag (49., 58.), Hakki Karazehir (61.), Arda Kaplan (74., 77.) und Adil Mehmetoglo (87.) sorgten für glasklare Verhältnisse. „Wir wollen nichts mehr dem Zufall überlassen“, meinte Atalay. „Das einzige Manko war, dass wir bestimmt sechs Chancen liegengelassen haben – und für den Aufstieg kann jeder Treffer zählen.“
VfL Oberjettingen II – SpVgg Holzgerlingen II 1:3 (1:0): „Wir sind leider gleich nach dem Anpfiff hinten gelegen und haben uns ziemlich dumm angestellt vor dem Kasten“, gab SpVgg-II-Trainer Dennis Gallinat zu. Nach dem 1:1 durch Jonathan Udeh (77.) sei die Partie aber ein Selbstläufer gewesen. Maik Nold (80.) und Robin Schellwies (90.) sorgten dafür, dass die Aufstiegshoffnungen keinen weiteren Dämpfer bekamen.
K.F.I.B. Sindelfingen - TSV Ehningen II 4:2 (1:1): Sokol Dani (1.) brachte die Gastgeber umgehend in Front, Mamadou Diawara (4.) glich aus. „Wir waren definitiv die Mannschaft, die Fußball spielen wollte“, schilderte TSV-II-Trainer Christos Kiwranoglou. Isa Boletini habe körperlich und viel mit langen Bällen agiert. „Man hat denen angemerkt, dass sie nicht mehr das Team aus der Hinrunde sind.“ Diawara (64.) machte das 1:2, doch dann verließ die Gäste das Glück, sodass der Spitzenreiter drei weitere Male durch Valon Gashi (83.), Genc Shuleta (84.) und Sokol Dani (90.) zuschlug. „Ich bin sehr frustriert und deprimiert“, gab Kiwranoglou zu. „Wir waren endlich mal so nah dran, einen der Top Vier zu schlagen.“
SV Magstadt – SpVgg Weil im Schönbuch 5:2 (2:1): Liridon Kumnova (12.) brachte die Einheimischen nach vorn, Daniel Eppinger (14.) machte den Ausgleich, Renato Delfino (41.) sorgte für das 2:1. Knackpunkt war die Rote Karte für einen Weilemer (72.), Delfino (73.) verwandelte den darauffolgenden Elfmeter zum 3:1, Neil Aktas (77.) erzielte das 4:1. SVM-Coach Giuseppe Martines musste sich selbst als Torhüter einwechseln und verhinderte den Einschlag eines Freistoßes. Kurz darauf konnte Patrick Piersanti (78.) auf 4:2 verkürzen, doch Lukas Nonnenmann (90.) machte den Sack zu. „Endlich haben wir uns wieder rausgeboxt“, freuten Martines und sein Kollege Pasquale Paratore. „Und dann haben wir auch noch den Zweiten geärgert.“