Adventskalender für Bad Cannstatt Jeden Tag ein virtuelles Türchen

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Adventskalender: Von Sonntag an wartet hinter jedem Türchen eine Überraschung aus Bad Cannstatt. Foto: Jürgen Brand
Was wäre die Weihnachtszeit ohne Adventskalender: Von Sonntag an wartet hinter jedem Türchen eine Überraschung aus Bad Cannstatt. Foto: Jürgen Brand

Im Adventskalender warten jeden Tag Rätsel aus Bad Cannstatt und Gewinne aus dem Stadtbezirk. Jeder kann mitmachen!

Bad Cannstatt: Annina Baur (ani)
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Bad Cannstatt - Spannung, Überraschung und Schokolade: Die Vorfreude steigern und die Wartezeit zum Weihnachtsfest verkürzen, ist das Ziel von Adventskalendern. Sowohl in gekauften Kalendern als auch in selbst gebastelten Exemplaren verstecken sich heute hinter Türen aus Papier oder als kleine Geschenke verpackt meistens Süßigkeiten oder Spielzeug. Doch das war nicht immer so.

Ursprünglich diente der Adventskalender als Zählhilfe und Zeitmesser. Der erste selbst gebastelte Adventskalender stammt vermutlich aus dem Jahr 1851 und kam aus protestantischem Umfeld. Religiöse Familien hängten einfach nach und nach 24 Bilder an die Wand. In manchen Häusern dienten aber auch 24 an Wand oder Türrahmen gemalte Kreidestriche als Zeitmesser: Die Kinder durften täglich einen Strich wegwischen. Mancherorts wurden die Tage bis zum Heiligen Abend mit Strohhalmen gezählt, von denen jeden Tag einer in eine Krippe gelegt wurde.

Eintrittskarten, Gutscheine, schöne Dinge und Spezialitäten

Den ersten gedruckten Kalender veröffentlichte die Evangelische Buchhandlung in Hamburg im Jahr 1902. Er hatte die Form einer Weihnachtsuhr. Ein Jahr später stellte der Münchner Verleger Gerhard Lang einen gedruckten Kalender her. Er bestand aus zwei Bögen: einem mit 24 Bildern zum Ausschneiden und einem mit 24 Feldern zum Aufkleben. Jeden Tag durften die Kinder ein Bild ausschneiden und in ein Feld kleben.

Die heute am weitesten verbreitete Form des Adventskalenders geht wohl auf einen evangelischen Pfarrer zurück, der diese Idee ein wenig veränderte: Er versteckte hinter 24 Türchen Bilder mit Gestalten und Szenen aus biblischen Geschichten. Von den 1950er Jahren an wandelte sich der Adventskalender zum Massenprodukt und hielt auch in anderen Staaten wie zum Beispiel den USA Einzug.

Schon 1904 übrigens wurde dem Vorläufer der heutigen Stuttgarter Zeitung, dem Stuttgarter Neuen Tagblatt, ein Adventskalender als Geschenk für die Leser beigelegt. Eine schöne Tradition, an welche die Redaktion von Bad Cannstatt & Neckarvororte in diesem Jahr anknüpfen möchte.

Am Sonntag, 1. Dezember, geht das erste Türchen auf

Von Sonntag an öffnet sich jeden Tag virtuell ein Türchen auf der Internetseite für Bad Cannstatt. Dahinter verbirgt sich ein Rätsel aus dem Stadtbezirk. Zahlen, Fakten, berühmte Persönlichkeiten und Orte werden darin eine Rolle spielen. Cannstatt-Kenner werden belohnt: Wer die richtige Lösung per E-Mail an die Redaktion schickt, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es jeden Tag Geschenke aus dem Stadtbezirk, welche Cannstatter Vereine, Einrichtungen, Einzelhändler und Privatpersonen gespendet haben. Unter anderem warten in unserem Cannstatter Büro Eintrittskarten für Konzerte, Theater und mehr, flüssige und süße Leckereien und Einkaufsgutscheine auf die Gewinner. An einigen Tagen werden unter den richtigen Einsendungen sogar mehrere Gewinner ausgelost.

Am Sonntag, 1. Dezember, geht das erste Türchen auf. Unter den richtigen Lösungen werden am ersten Advent zwei Eintrittskarten für die Wilhelma verlost. Am Heiligen Abend, 24. Dezember, öffnet sich das letzte virtuelle Türchen mit einem Rätsel. An diesem besonderen Tag gibt es ein persönliches Geschenk der beiden Cannstatt-Reporterinnen Maira Schmidt und Annina Baur zu gewinnen.

Täglich tolle Überraschungen

Ohne Überraschungen wäre ein Adventskalender natürlich nur halb so schön. Dafür, dass es im Adventskalender unserer Redaktion jeden Tag tolle Geschenke aus dem Stadtbezirk zu gewinnen gibt, sorgen zahlreiche Cannstatter Einrichtungen, Vereine, Institutionen und sogar Privatleute. Sie haben Eintrittskarten, Gutscheine, schöne Dinge, Zeit und jede Menge leckere Spezialitäten gespendet. Vielen Dank für die tolle Unterstützung! Mit dabei sind: Pro Alt-Cannstatt, In.Stuttgart, Weingärtner Bad Cannstatt, Theaterschiff, Cannstatter Carré, Netzwerkerinnen Bad Cannstatt, Klaibers Café, Schwimmverein Cannstatt, Historiker Olaf Schulze, Straßenbahnwelt: SSB, Mercedes-Benz-Museum, Cultur in Cannstatt, Rilling Sekt, Gewerbe- und Handelsverein Bad Cannstatt, Stadtkirche Bad Cannstatt, Kulturkabinett Bad Cannstatt, Turnverein Cannstatt, Komödie am Wasen, Die Altstadt Bad Cannstatt, Strotmanns Magic Lounge, Wilhelma

So können Sie gewinnen

Die Rätsel aus dem Stadtbezirk erscheinen von Sonntag, 1. Dezember, an täglich auf den Internetseiten von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten sowie auf der Facebook-Seite unserer Redaktion für Bad Cannstatt.

Die Lösung kann täglich bis Mitternacht an die E-Mail-Adresse cannstatt@stz.zgs.de geschickt werden. Alle richtigen eingesandten Lösungen nehmen an der Verlosung teil. Der/die Gewinner werden am folgenden Tag ausgelost und dann per E-Mail schriftlich benachrichtigt. Anschließend können die Gewinne in unserem neuen Cannstatter Büro an der Überkinger Straße abgeholt werden. Es entscheidet das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern viel Vergnügen beim Rätseln und viel Erfolg.




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