Ärzteversorgung in Deutschland Freiburg und Heidelberg haben bundesweit höchste Ärztedichte

Von red/dpa 

Das Ärztenetz in Baden-Württemberg ist dichter geworden, allerdings gibt es je nach Fachrichtung große Unterschiede. Bundesweit ganz vorne in der Versorgung im liegen Heidelberg und Freiburg.

In Baden-Württemberg kommen im Schnitt mehr als 200 Ärzte pro 100 000 Einwohner. (Symbolbild) Foto: dpa
In Baden-Württemberg kommen im Schnitt mehr als 200 Ärzte pro 100 000 Einwohner. (Symbolbild) Foto: dpa

Stuttgart/Berlin - Das Ärztenetz in Baden-Württemberg ist dichter geworden, aber die Mediziner sind regional und nach Fachrichtungen ungleich verteilt. Das geht aus neuen Daten des Bundesarztregisters hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Ende vergangenen Jahres kamen im Südwesten 206,3 Ärzte und Psychotherapeuten auf 100 000 Einwohner. Im Jahr zuvor waren es 203,8. Gesunken ist allerdings die Zahl der Hausärzte: von 66,2 auf 65,6 pro 100 000 Einwohner.

Ärzte im Land sind im Schnitt 55 Jahre alt

Der Durchschnittsarzt in Baden-Württemberg ist 54,7 Jahre alt, fast 13 Prozent der Mediziner im Land sind älter als 65 Jahre. Der durchschnittliche Hausarzt ist zwischen 55 und 56, in dieser Berufsgruppe sind mehr als 16 Prozent im Rentenalter.

Das Netz von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen ist bundesweit betrachtet am dichtesten in Freiburg im Breisgau. Hier kommen 395,3 Ärzte und Psychotherapeuten auf 100 000 Einwohner. Heidelberg liegt an zweiter Stelle im bundesweiten Vergleich. Den Angaben zufolge kamen 2018 in der Stadt 393,6 Ärzte und Psychotherapeuten auf 100 000 Einwohner.