AfD-Fraktionschef Meuthen Regierung macht „Katastrophensightseeing“

Von red/lsw 

AfD-Fraktionschef Meuthen hat die Hilfe der Regierung für Unwetteropfer kritisiert. In Braunsbach hätte Ministerpräsident Kretschmann nicht sofort Hilfe versprochen, dagegen stünden für Flüchtlinge Hunderte Millionen Euro bereit.

AfD-Fraktionschef Meuthen ist mit der Hilfe der Regierung für die Unwetteropfer nicht zufrieden. (Archivfoto) Foto: dpa
AfD-Fraktionschef Meuthen ist mit der Hilfe der Regierung für die Unwetteropfer nicht zufrieden. (Archivfoto) Foto: dpa

Stuttgart - AfD-Fraktionschef Jörg Meuthen hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eine zu zögerliche Hilfe für die Opfer des Unwetters im Südwesten vorgeworfen. Beim „Katastrophensightseeing“ im zerstörten Braunsbach habe Kretschmann den Unwetteropfern zunächst signalisiert, dass vom Land kein Geld fließt, sagte Meuthen am Mittwoch in seiner Replik auf die Regierungserklärung Kretschmanns vom vergangenen Mittwoch.

Nur seinen Beratern habe Kretschmann zu verdanken, dass das „PR-Desaster“ wieder habe ausgebügelt werden können und nun doch Soforthilfe gezahlt werde. Er empörte sich auch darüber, dass zugleich für Flüchtlinge Hunderte Millionen Euro bereitgestellt würden.

Meuthen hatte als Chef der größten Oppositionsfraktion das erste Rederecht. Mit seiner ersten Rede sorgte er für etliche Zwischenrufe bei den Vertretern der anderen Parteien.

StZ-Redakteur Knut Krohn twittert live aus dem Landtag:

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