AfD-Kundgebung in Erfurt Mehr Zulauf nach Paris-Terror

Die Kundgebung der rechtskonservativen AfD in Erfurt hat nach den Terroranschlägen von Paris mehr Zulauf bekommen. Foto: AP
Die Kundgebung der rechtskonservativen AfD in Erfurt hat nach den Terroranschlägen von Paris mehr Zulauf bekommen. Foto: AP

Rund 3500 Teilnehmer haben sich bei der Kundgebung der rechtskonservativen AfD in Erfurt versammelt. Auf Plakaten war „Der Terror ist angekommen“ und „Wir trauern um die Opfer“ zu lesen. Vor zwei Wochen hatte die Partei 2100 Menschen mobilisiert.

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Erfurt - Nach den Terroranschlägen von Paris hat die rechtskonservative AfD bei ihrer regelmäßigen Kundgebung in Erfurt mehr Zulauf bekommen. Laut Polizei versammelten sich am Mittwochabend rund 3500 Teilnehmer. Vor zwei Wochen hatte die Partei 2100 Menschen mobilisiert. Als Reaktion auf die Attentate stellte die AfD ihre Demonstration diesmal unter das Motto „Islamistischem Terror vorbeugen: Unsere Grenzen sichern, unsere Werte leben, unser Land erhalten“. Auf Plakaten war „Der Terror ist angekommen“ und „Wir trauern um die Opfer“ zu lesen.

Vor dem Landtagsgebäude sagte AfD-Landes- und Fraktionschef Björn Höcke, die Anschläge seien eine Folge der seit Jahrzehnten verfehlten Einwanderungs- und Asylpolitik. Der Zuzug nach Europa müsse deshalb sofort beendet werden. Gegen die AfD-Kundgebung demonstrierten laut Polizei etwa 350 Menschen. Vor zwei Wochen waren es noch 1200 gewesen. Die AfD kündigte an, in diesem Jahr keine großen Demonstrationen mehr veranstalten zu wollen.




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