Aidlingen Gemeinde verabschiedet Kämmerer Joachim Brenner
Nach 41 Jahren im öffentlichen Dienst verabschiedet sich Aidlingens Kämmerer in den Ruhestand.
Nach 41 Jahren im öffentlichen Dienst verabschiedet sich Aidlingens Kämmerer in den Ruhestand.
Eine Ära geht zu Ende bei der Gemeinde Aidlingen. Nach 41 Jahren im öffentlichen Dienst, davon 36 in Aidlingen und die letzten zwölf an der Spitze der Kämmerei, verabschiedete Bürgermeister Ekkehard Fauth am Donnerstagabend Joachim Brenner in den wohlverdienten Ruhestand.
„Sie haben ihren Beruf zur Berufung gemacht“, dankte der Schultes seinem langjährigen Finanzverantwortlichen. Die guten Wünsche des Gemeinderats gab stellvertretend CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Rott dem angehenden Pensionär mit auf den weiteren Lebensweg.
Joachim Brenner, der bereits am 13. April seinen offiziell letzten Arbeitstag hatte, absolvierte seine Ausbildung in Jettingen, wechselte dann zum Landratsamt und sattelte nebenher das Studium zum Verwaltungsfachwirt drauf. Anschließend gelangte er über den Umweg einer kürzeren Tätigkeit beim Arbeitsamt zur Gemeinde Aidlingen, wo er am 1. August 1986 auf dem Steueramt begann. „Sie waren der erste Beamte, den ich vor 22 Jahren zum Gemeinde-Amtsrat befördert habe“, erinnerte sich Ekkehard Fauth an die Anfänge seiner eigenen Dienstzeit zurück.
Seit März 2010 verantwortete Joachim Brenner dann die finanziellen Geschicke der Heckengäugemeinde. „Weit über eine Viertelmilliarde Euro sind seitdem durch ihre Hände gegangen“, rechnete der Bürgermeister auf Basis der umgesetzten Jahreshaushalte zusammen. Brenner habe eben überall seine Finger im Spiel gehabt, wo es um das Geld der Gemeinde gegangen sei und auch bei Zäsuren wie der Umstellung auf die Doppik stets seinen Fleiß und sein fachliches Können bewiesen.
Der so Gelobte selbst, schon immer ein eher ruhiger Charakter, ließ es neben der Einladung zum anschließenden Umtrunk bei von Herzen kommenden Worten für seine Nachfolgerin Fiona Rennert bewenden. Sie habe Elan und „ein gutes Händchen für eine nicht einfache Situation“, sieht Joachim Brenner sein berufliches Lebenswerk bei ihr und dem aktuellen Team der Aidlinger Kämmerei auch zukünftig in guten Händen.