Aktion gegen Corona-Protest in Dresden Medizinstudenten für Impf-Aufruf gewürdigt – Michael Kretschmer dankt

Medizinstudierende in Dresden setzen ein Zeichen. Foto: dpa/Sebastian Kahnert
Medizinstudierende in Dresden setzen ein Zeichen. Foto: dpa/Sebastian Kahnert

Medizinstudierende der TU Dresden rufen zum Impfen auf – und setzen ein Zeichen gegen den Corona-Protest. Dank kommt von ganz oben.

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Dresden -  Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat den Medizinstudierenden der TU Dresden für ihre Aktion gegen einen Corona-Protest gedankt. „Ein klares und wichtiges Statement der Studierenden der @Medizin_TUD“, schrieb der CDU-Politiker am Freitag auf seinem Twitter-Account und setzte ein „Danke!“ dahinter. Dazu postete er ein Bild der Aktion von Donnerstagabend. Teilnehmer halten darauf ein Transparent mit der Aufschrift: „Sachsen lasst Euch impfen.“ Die Polizei hat unterdessen 22 Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Beteiligte eingeleitet. Sie sah Verstöße gegen die Corona-Regeln.

Heftige Kritik an der Polizei

Die angehenden Mediziner erlebten täglich, „dass nicht Maßnahmen gegen das Virus das Problem sind, sondern das Virus selbst“, schrieb Kretschmer. Dazu setzte er unter anderem den Hashtag #ImpfenStattSchimpfen. Das Dresdner Uniklinikum war am Donnerstag Ziel der angeblichen „Spaziergänger“. Die Studentinnen und Studenten hatten sich schützend davor gestellt.

Dass die Polizei auch Personalien der Studierenden aufgenommen hat, sorgte für heftige Kritik in den sozialen Netzwerken. Ein Polizeisprecher sagte dazu: „Unabhängig der politischen Motivation ist die Polizei an Recht und Gesetz gebunden.“ Die Beamten seien gehalten gewesen, die zu diesem Zeitpunkt geltende Corona-Notfallverordnung durchzusetzen.

Bis Donnerstag waren in Sachsen nur maximal zehn Teilnehmer bei einer Demo erlaubt. Auch gegen den Protest gegen die Corona-Maßnahmen waren die Beamten nach Einschätzung eines dpa-Reporters konsequent vorgegangen.




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