Akw Fessenheim Reaktor nach Störungsvorfall wieder am Netz

Im elsässischen Akw Fessenheim ist es zu einer Störung gekommen. (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa/Patrick Seeger
Im elsässischen Akw Fessenheim ist es zu einer Störung gekommen. (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa/Patrick Seeger

Im elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim ist es im verbliebenen Reaktorblock zu einem Störvorfall gekommen. Der Block wurde mittlerweile wieder an das Stromnetz angeschlossen.

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Fessenheim - Im elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim ist der verbliebene Reaktorblock nach einem Störungsvorfall in der Anlage wieder an das Stromnetz angeschlossen worden. Der Reaktor sei seit Dienstagnachmittag wieder „mit voller Leistung“ in Betrieb, teilte der französische Energiekonzern EDF am Mittwoch auf seiner Homepage mit. Zuvor war der Reaktorblock demnach am Sonntag heruntergefahren worden, da es eine „Fehlfunktion“ an einem Wasserhahn in der Anlage gegeben hatte. Der Vorgang habe keine Auswirkungen auf die Sicherheit des Akw und auf die Umwelt gehabt, betonte EDF.

Das älteste noch laufende Atomkraftwerk Frankreichs an der Grenze zu Deutschland gilt seit Jahrzehnten als Sicherheitsrisiko. Ende Februar war der erste von zwei Reaktoren stillgelegt worden. Der zweite soll am 30. Juni vom Netz gehen. An diesem Plan gebe es auch angesichts der Coronavirus-Krise keine Änderung, erklärte EDF. Atomkraftgegner vor allem in Deutschland und der Schweiz hatten sich lange ohne Erfolg für ein Abschalten der beiden Reaktoren eingesetzt. Fessenheim ist seit 1977 in Betrieb.

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