Der Musicalstar, der die Rolle des Tarzan auch in Stuttgart prägte, steht erstmals gemeinsam mit seinem Sohn auf der Bühne – und schließt damit ein persönliches Kapitel.
Für Alexander Klaws hat „Tarzan“ viele Erinnerungen – auch an Stuttgart. Hier stand er zuletzt erneut als Dschungelheld auf der Bühne, hier saß sein Sohn Lenny im Publikum und entdeckte ausgerechnet in der Stuttgarter Vorstellung seine eigene Begeisterung für die Rolle. Dass der Achtjährige nun selbst als junger Tarzan auftreten wird und im Dezember in Hamburg gemeinsam mit seinem Vater durch den Dschungel fliegt, ist für Klaws ein besonderer Moment.
Klaws betont, dass die Entscheidung allein von seinem Sohn ausging. Lenny beobachtete in Stuttgart den jungen Tarzan genau, sang später zuhause die Songs weiter, imitierte Bewegungen – und stellte schließlich die entscheidende Frage: „Papa, kann ich das auch machen?“ Klaws ermutigte ihn zum Casting, Lenny erhielt einen Platz in der Tarzan-Schule in Hamburg und wurde Schritt für Schritt auf die Rolle vorbereitet.
Am 19. Dezember stehen Vater und Sohn nun erstmals gemeinsam auf der Bühne. Für Klaws, der 2010 beim Hamburger „Tarzan“ seine spätere Frau Nadja Scheiwiller kennenlernte, schließt sich damit ein Kreis. Das Paar hat drei Söhne: Flynn feuert seinen Bruder bereits an, der kleine Lion ist noch zu jung für den Dschungel. Ob auch er irgendwann in die Fußstapfen seines Vaters tritt – offen.
Klaws, der seit seinem DSDS-Sieg 2003 eine feste Größe im deutschen Musical ist, verbindet mit „Tarzan“ mehr als eine Rolle. Dass der Weg seines Sohnes ausgerechnet in Stuttgart begann, verleiht dem gemeinsamen Auftritt eine zusätzliche Note.