Am 20. März ist Frühlingsanfang Frühlingserwachen und Vogelgezwitscher

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Wärmende Sonnenstrahlen, das Trillern der Singvögel und die ersten Blüten, die sich aus der noch kalten Erde wagen, leiten den Frühling ein – die erste der vier Jahreszeiten in Mitteleuropa.

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Stuttgart - „Alle Vögel sind schon da, / alle Vögel, alle. / Welch ein Singen, Musiziern, / Pfeifen, Zwitschern, Tiriliern! / Frühling will nun einmarschiern, / kommt mit Sang und Schalle.“

Wenn man Hoffmann von Fallerslebens (1798-1874) Gedicht in der Vertonung von Ernst Richter trällern hört, weckt das sofort Frühlingsgefühle. Frühblüher wie Krokusse, Tulpen, Schlüsselblumen, Schneeglöckchen, Hyazinthen und Narzissen läuten mit den ersten warmen Sonnenstrahlen ab Ende März Anfang April das Erwachen in der Natur ein.

3 x Frühlingsbeginn

Offiziell ist in diesem Jahr der 20. März um 11:28 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) der astronomische Frühlingsanfang. Meteorologisch hat die erste Zeit des Jahreskreises – wie jedes Jahr – am 1. März auf der Nordhalbkugel begonnen.

Laut phänologischem Kalender (gemäß dem Entwicklungsstand der Pflanzen) gibt es zehn und nicht vier Jahreszeiten: Vorfrühling (36 Tage, Ende Februar bis Ende März; Schneeglöckchen, Kätzchen, Hasel), Erstfrühling (29 Tage, Anfang April bis Anfang Mai; Forsythie, Stachelbeere) und Vollfrühling (30 Tage, Anfang Mai bis Anfang Juni; Obstbäume).

Stimmen der heimischen Singvögel

Welche heimischen Singvögel schon da sind und wie gefährdet ihr Bestand ist, zeigen wir in unserer Bildergalerie. Eingeleitet von einigen der schönsten deutschsprachigen Frühlingsgedichten. Internet-Links zu den jeweiligen Vogelstimmen runden die Einstimmung auf den Frühling ab. Jetzt fehlen nur noch ordentlich Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen, damit das richtige „Spring-Feeling“ aufkommt.