Ampel-Regierung Bekommt Cem Özdemir einen Ministerposten?

Erhält Cem Özdemir einen Ministerposten im neuen Kabinett? Foto: dpa/Marijan Murat
Erhält Cem Özdemir einen Ministerposten im neuen Kabinett? Foto: dpa/Marijan Murat

Die Bekanntgabe der personellen Aufstellung für die Ampel-Regierung soll bei den Grünen zeitnah erfolgen. Winkt Cem Özdemir ein Ministerposten?

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Berlin - Die Entscheidung der Grünen über die Besetzung von Ministerposten und anderen Spitzenämtern in der angestrebten Regierung mit SPD und FDP ist noch offen. „Ich weiß, dass Sie alle darauf warten, dass wir ein Personaltableau verkünden“, sagte der politische Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, am Donnerstag in Berlin. Die eigentlich für Donnerstag geplante Urabstimmung solle nun erst am Freitag beginnen.

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„Es ist so, dass wir wie bei den Koalitionsverhandlungen gründlich beraten, dass die Beratungszeit noch andauert und wir im Laufe des heutigen Tages darüber entscheiden werden“, sagte Kellner. Dies solle nach 17.30 Uhr geschehen, wenn Vorstand und Parteirat erneut zusammenkommen wollten. Dem Vernehmen nach gibt es Streit zwischen linkem Flügel und Realos. Der linke Flügel wehrt sich gegen die geplante Besetzung eines Ministeramts mit dem Realo Cem Özdemir, die am Ende den linken Fraktionschef Anton Hofreiter das erhoffte Ministeramt kosten könnte.

Urabstimmung soll zehn Tage dauern

Die Grünen wollten eigentlich mit einem sogenannten Bund-Länder-Forum den Startschuss geben für die Urabstimmung ihrer 125.000 Mitglieder zum Koalitionsvertrag und dem Personaltableau. Dieses sollte ursprünglich am Donnerstag um 16 Uhr beginnen, verzögerte sich aber leicht.

Die Urabstimmung soll nach Angaben der Grünen zehn Tage dauern. Neben der digitalen Abstimmung soll auch eine Abstimmung per Brief möglich sein. Für die Annahme des Koalitionsvertrags und die Zustimmung zum Personaltableau sei eine einfache Mehrheit notwendig. Ein Quorum gebe es nicht.

Am Bund-Länder-Forum nehmen etwa 80 Grüne teil, zum Teil digital, zum Teil vor Ort. Sie kommen aus den Spitzen von Partei und Fraktion, den Ländern, dem Europaparlament und der Grünen Jugend. Auch das Verhandlungsteam aus den Koalitionsgesprächen soll dabei sein.




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