Nach der Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden Andreas Kopp entsteht eine Vakanz in der Führungsposition. Eine Kommission soll einen Nachfolger finden.
Den Tischtennis-Bezirk Böblingen gibt es nur noch ein Jahr lang, offiziell wird er 2026 im Rahmen der Bezirksreform mit dem Bezirk Schwarzwald fusionieren. Beim letzten Bezirkstag in Oberjettingen wurde Bezirkschef Andreas Kopp (SV Rohrau) nach siebeneinhalbjähriger Tätigkeit verabschiedet. Eine Kommission wurde aufgesetzt, um einen Nachfolger zu finden.
Über drei Stunden tagten die Funktionäre und Vereinsvertreter, es standen Berichte, Ehrungen, Wahlen, Anträge, Vergabe von Veranstaltungen und die Spielklasseneinteilung auf dem Programm. Jürgen Nüssle (TSV Kuppingen) wurde in Rolle des Ressortleiters Einzelsport verabschiedet, der Mannschaftssport-Ressortleiter Leon Diehl (SV Leonberg/Eltingen) übernimmt einmal ein Jahr das Aufgabenfeld.
Trotz Bemühungen im Vorfeld fand sich kein neuer Bezirksvorsitzender, weshalb sich nun Markus Brenner (Tischtennis Mötzingen), Michaela Hueck (SpVgg Renningen), Charly Koch (TTV Gärtringen), Janick Schache (VfL Oberjettingen) und Thomas Verleih (SpVgg Weil der Stadt) intensiver um die Nachfolgesuche bemühen. „Abgesehen davon, dass es keinen Nachfolger gibt, befindet sich der Bezirk in dem Zustand, wie ich ihn gerne übergeben hätte“, meinte Andreas Kopp und bezog sich auf die solide Finanzlage mit Rücklagen.
„Wenn Timo Boll für Deutschland Mister Tischtennis ist, dann ist Andreas für unseren Bezirk Mister Tischtennis neben dem Tisch“, sagte Charly Koch in seiner Laudatio. Andreas Kopp, der von 2010 bis 2018 bereits für den Mannschaftssport im Bezirk zuständig war, will sich verstärkt seiner internationalen Schiedsrichterkarriere widmen.
In den kommenden Wochen werden die Verantwortlichen den künftigen Bezirk Böblingen/Schwarzwald organisatorisch angehen. Der erste Bezirkstag muss bis Ende Juni 2026 über die Bühne gehen, die Finanzen der Bezirke werden bereits zum 1. Januar zusammengelegt, zum 1. Juli erfolgt dann auch der sportliche Zusammenschluss. Bis dahin gilt es Strukturen zusammenzuführen, anzupassen und zu optimieren. Bis 2026 hat im Schwarzwald noch Michael Kocheisen den Vorsitz inne.