Annie Awards für Trickfilm „Soul“ räumt ab – und auch ein „Ludwigsburger“ gewinnt

Sein lebensweiser Friseur trägt dazu bei, dass der Musiker Joe Gardner (rechts) in „Soul“ Erdung findet – und ein dicke Katze. Foto: imago images/Prod.DB/Walt Disney Pictures/Pixar Animation
Sein lebensweiser Friseur trägt dazu bei, dass der Musiker Joe Gardner (rechts) in „Soul“ Erdung findet – und ein dicke Katze. Foto: imago images/Prod.DB/Walt Disney Pictures/Pixar Animation

Pixar ist im Animationsfilm das Maß aller Dinge und hat bei den Annie Awards sieben Preise gewonnen. Eine Trophäe gab es für „The Snail and the Whale“und den Filmakademie-Absolventen Max Lang.

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Los Angeles - Der Pixar-Trickfilm „Soul“ ist wie erwartet der große Gewinner bei den 48. Annie Awards für Animationsfilme – und auch der deutsche Regisseur Max Lang, Absolvent am Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg, kann sich mit seinem Regie-Kollegen Daniel Snaddon über eine Auszeichnung freuen. Ihr Trickfilm „The Snail and the Whale“ („Die Schnecke und der Buckelwal“) nach der Kinderbuchvorlage der britischen Autorin Julia Donaldson siegte in der Sparte „Special Production“.

Die erfolgreiche deutsch-britische Zusammenarbeit begann 2009, damals verfilmten Max Lang und Jakob Schuh, ebenfalls ein Ludwigsburger Absolvent, Donaldsons Kinderbuch „The Gruffalo“ („Der Grüffelo“) als Koproduktion der britischen Firma Magic Light Pictures und der Ludwigsburger Firma Studio Soi. 2011 folgte „The Gruffalo’s Child“ („Das Grüffelokind“) des Ludwigsburger Absolventen Johannes Weiland mit Uwe Heidschötter, 2012 „Room on the Broom“ („Für Hund und Katz ist auch noch Platz“) von Max Lang und dem Ludwigsburger Absolventen Jan Lachauer.

Ebenfalls erfolgreich: Der irische Film „Wolfwalkers“

Die Trophäen wurden in der Nacht zum Samstag in einer virtuellen Show verliehen. Allein „Soul“, eine Produktion der Disney-Tochter Pixar, holte sieben Preise und wurde unter anderem zum „Besten Film“ gekürt. Am Beispiel des Musiklehrers Joe Gardner, der eigentlich professioneller Jazz-Pianist werden wollte, erörtert der Regisseur Pete Docter die Frage, was im Leben wirklich wichtig ist – und wie leicht der Blick dafür verloren geht in den Mühen des Alltags. Dabei überschreitet Docter auch die Schwelle ins Jenseits.

Fünf Trophäen errang die Produktion „Wolfwalkers“ der irischen Regisseure Tomm Moore und Ross Stewart. Der Film dreht sich um eine Mädchenfreundschaft in einer mythischen Abenteuerwelt mit Wölfen und Jägern. „Soul“ und „Wolfwalkers“ sind auch bei der Oscar-Verleihung am 25. April im Rennen.




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