Der Sommer ist zurück: Für die heißen Tage hat die AOK im Kreis Esslingen ein paar Ernährungstipps zusammengestellt, die dem Kreislauf helfen sollen, mit der Hitze besser klarzukommen.

Die Freude ist sicher bei vielen Menschen im Kreis Esslingen groß, dass sich nach dem Regen der vergangenen Wochen die Sonne wieder blicken lässt. Allerdings mache das auch einigen Menschen gesundheitlich zu schaffen, teilt die AOK mit.

 

Einer Auswertung der Krankenkasse zufolge gab es im Jahr 2023 im Landkreis Esslingen 238 Fälle von Hitzeschäden, die ärztlich behandelt werden mussten. Zudem habe bei einer AOK-online-Befragung in Baden-Württemberg fast jeder zweite Teilnehmer angegeben, sich Sorgen über die Zunahme von Hitzewellen zu machen.

Bei Hitze etwa einen Liter mehr trinken

„Diese Befragungsergebnisse machen die Sensibilität für das Thema Hitze deutlich. Deshalb ist es wichtig, wie wir uns und andere vor den Auswirkungen der extremen Wetterbedingungen schützen können, um die Gesundheit und das Wohl aller zu sichern“, wird AOK-Geschäftsführerin Heike Kallfass zitiert.

Im Rahmen der Umfrage sei auch erhoben worden, welche konkreten gesundheitlichen Beschwerden bei Hitze auftreten. Mit Abstand am häufigsten: Erschöpfung (44 Prozent), gefolgt von Kopfschmerzen (17 Prozent) sowie Schwindel und Übelkeit (15 Prozent).

Wer beim Grillen nicht auf Fleisch verzichten will, soll laut AOK lieber Huhn statt Schwein essen. Foto: imago/NurPhoto

Die AOK hat deshalb ein paar Ratschläge zusammengestellt, mit denen man die besonders heißen Tage sicherer überstehen kann. So sei es für Menschen ohne Vorerkrankungen wichtig, die täglich empfohlene Trinkmenge von rund eineinhalb bis zwei Litern um rund einen Liter zu erhöhen. „Um den Flüssigkeitsspeicher und Mineralhaushalt aufzufüllen, muss es nicht immer Wasser pur sein. Gegen den Durst kann man auch verdünnte Saftschorlen oder ungesüßte Kräuter- und Früchtetees trinken“, rät Sabine Beute, Ernährungsexpertin der AOK Neckar-Fils, in der Pressemitteilung.

Sommerferien und Sonne: Im Kreis Esslingen wird wieder gegrillt

Der Körper verlange bei hohen Temperaturen nach leichter, fettarmer Kost. „Es ist ratsam, leicht bekömmliche Speisen zuzubereiten, die weder zu heiß noch zu scharf sein sollten“, so Beuter. Melonen, Gurken und Tomaten seien ideal. Sie würden gleichzeitig helfen, den Flüssigkeitsbedarf zu decken. Fettige, schwere Speisen würden den Kreislauf unnötig belasten.

Trotz der Hitze müsse jedoch keiner auf das Grillen verzichten. Alternativen zu Bratwurst und Bauchfleisch seien zum Beispiel Hühnerbrust und Gemüsespieße. Serviert mit Ofenkartoffeln, Dips und einem frischen Salat würde das eine leckere Mahlzeit ergeben. Eine gesunde Erfrischung ist laut AOK eingefrorenes Früchte-Püree. Bei vollreifen, süßen Früchte könne man auf Zuckerzugabe verzichten. Obstspieße, Quarkspeisen mit Obst oder Smoothies, Salat mit viel Gemüse kombiniert mit Nudeln, Reis oder Kartoffeln würden dem Körper ausreichend Nährstoffe in gut verdaulicher Form bieten.