Arbeitsagentur Göppingen Jahresauftakt ist zufriedenstellend

Der Leiter der Arbeitsagentur, Wilfried Hüntelmann hat die Zahlen präsentiert. Foto: StZ
Der Leiter der Arbeitsagentur, Wilfried Hüntelmann hat die Zahlen präsentiert. Foto: StZ

Im Bereich der Arbeitsagentur Göppingen hat die Arbeitslosigkeit im Januar zugenommen. Gegenüber dem Vorjahr konnte Agenturleiter Hüntelmann aber einen Rückgang verzeichnen.

Göppingen - Die Göppinger Arbeitsagentur ist zufrieden mit dem Jahresauftakt 2014. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer sei im zu Ende gehenden Monat im Bezirk, der die Landkreise Esslingen und Göppingen umfasst, zwar gestiegen: 15 584 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das seien 875 Frauen und Männer mehr als im Dezember. Allerdings seien es 623 Menschen weniger als im letzten Januar. Das entspreche einem Rückgang um 3,8 Prozent, heißt es in einer Mitteilung der Agentur.

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn ist eine saisonal übliche Entwicklung. Zum Jahresende laufen Arbeitsverträge aus oder werden gekündigt und die Betroffenen melden sich im Anschluss arbeitslos. Was uns freut: Im Gegensatz zum letzten Jahr waren deutlich weniger Arbeitslose bei der Arbeitsagentur und den beiden Jobcentern gemeldet. Und das gilt auch für die Personengruppen, die es auf dem Arbeitsmarkt etwas schwerer haben, also bei Älteren, Langzeitarbeitslosen und Schwerbehinderten“, sagte Wilfried Hüntelmann, Leiter der Göppinger Arbeitsagentur.

Von allen Arbeitslosen im Agenturbezirk bezogen 8 702 Hartz-IV. Ihre Zahl hat im Vergleich zum Vormonat um 2,8 Prozent oder 235 Menschen zugenommen. Verglichen mit Januar 2013 waren in den beiden Jobcentern 197 Menschen (minus 2,2 Prozent) weniger arbeitslos gemeldet.

Es bleibt beim West-Ost-Gefälle

Die Arbeitslosenquote, die auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen berechnet wird, stieg im Januar auf 3,8 Prozent (Januar 2013: 4,0 Prozent). Im Landkreis Göppingen lag sie bei 4,2 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,1 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 4,3 Prozent) und im Landkreis Esslingen bei 3,6 Prozent (Esslingen: 3,8 Prozent; Kirchheim: 3,7 Prozent; Leinfelden-Echterdingen: 3,0 Prozent und Nürtingen: 3,5 Prozent).

Im Januar waren weniger offene Arbeitsstellen gemeldet als im Dezember: 5 634 ungeförderte Stellen – also freie Arbeitsplätze, die ohne Einbeziehung geförderter Stellen wie Arbeitsgelegenheiten nach dem Sozialgesetzbuch II angeboten werden – wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur und Jobcentern zur Besetzung gemeldet. Das waren 260 (minus 4,4 Prozent) weniger als im Vormonat, und 494 (minus 8,1 Prozent) weniger als im Vorjahr.

Die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen ist im letzten Monat ebenfalls gesunken: Insgesamt 1 340 Stellen wurden neu gemeldet, das waren 246 (minus 15,5 Prozent) weniger als im Dezember, aber 66 (plus 5,2 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat.

Mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Zum Stichtag 30. Juni 2013 waren 269 950 Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt: 3134 (plus 1,2 Prozent) mehr als im Vorjahresquartal. Damit liegt der Beschäftigungsaufbau im Göppinger Agenturbezirk unter dem Schnitt von Baden-Württemberg, der bei plus 1,5 Prozent lag.




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