Arbeitsunfall in Stuttgart Mann kommt in Baustelle des Leuzetunnels ums Leben

In der Baustelle des Leuzetunnels ist ein Gerüst unterspült worden und eingestürzt. Foto: 7aktuell/Adomat 6 Bilder
In der Baustelle des Leuzetunnels ist ein Gerüst unterspült worden und eingestürzt. Foto: 7aktuell/Adomat

In der Baustelle des Leuzetunnels hat der Nesenbach am Freitag während eines Gewitterregens ein Gerüst zum Einsturz gebracht. Ein Arbeiter kam bei dem Unfall ums Leben, ein anderer wurde in den Neckar gespült und gerettet.

Lokales: Christine Bilger (ceb)
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Stuttgart - Bei einem Arbeitsunfall auf der Baustelle des Leuzetunnels ist am Freitagnachmittag ein Arbeiter ums Leben gekommen. Er und ein Kollege stürzten von einem Gerüst, das zusammengebrochen war. Die Bergung des Toten gestaltetet sich schwierig: Kurz nach 15 Uhr war der Unfall geschehen.

Einer der Männer wurde durch den Nesenbachsammler, der dort verläuft, in den Neckar gespült. Er konnte gerettet werden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. „Es war zufällig ein Rettungsboot in der Nähe, das ihm helfen konnte“, so der Pressesprecher. Die Wehrleute waren auf dem Neckar unterwes um zu üben. Dabei entdeckten sie einen der verunglückten Arbeiter im Fluss. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Der Regen lässt den unterirdischen Nesenbach anschwellen

Der Unfall geschah, als über Stuttgart ein heftiger Regen niederging. Dadurch sei der an dieser Stelle unterirdisch verlaufende Nesenbach stark angeschwollen und habe ein Gerüst unterspült, auf dem mehrere Arbeiter waren. Dadurch stürzte das Gerüst um, meldet die Polizei. Am frühen Abend gab es noch keine Informationen dazu, wie der Arbeiter, der den Unfall nicht überlebte, ums Leben kam: Die Polizei und die Feuerwehr machten dazu keine Angaben. Zunächst war von mehreren vermissten Arbeitern die Rede gewesen. Bald stellte sich heraus, dass es um zwei Verunglückte ging. Zwei weitere Personen, die Hilfe leisteten, wurden ebenfalls verletzt und kamen in ein Krankenhaus.

Die Feuerwehr Stuttgart war unter anderem mit ihrer Wasserrettung und ihrer Höhenrettung im Einsatz. Außerdem waren zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, zwei Rettungswagen, die DLRG und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes am Unfallort im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen, teilt die Polizei mit.




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