Architektur-Tag in Stuttgart Das gebaute Erbe der 1970er Jahre

Blick ins Treppenhaus der Verwaltungsschule, die 1971 von Rolf Gutbier errichtet wurde Foto: Leo Herrmann
Blick ins Treppenhaus der Verwaltungsschule, die 1971 von Rolf Gutbier errichtet wurde Foto: Leo Herrmann

Beim 16. BDA-Tag am 12. Juni lädt der BDA Baden-Württemberg dazu ein, die Staatliche Verwaltungsschule von Rolf Gutbier in Stuttgart neu zu entdecken.

Kultur: Ulla Hanselmann (uh)
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Stuttgart - Umbau und Renovierung statt Neubau: Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten richtet seinen 16. BDA-Tag ganz im Zeichen dieses Strategiewechsels aus. „Kreatives Unterlassen. Bauen nach dem Wachstum“ lautet die Überschrift des Aktionstags am 12. Juni, der bundesweit in hybrider Form stattfindet – mit einem Livestream von 10 Uhr an aus dem Deutschen Architektur-Zentrum in Berlin (https://www.bda-bund.de/bda-tag/)und 15 analogen, dezentralen Veranstaltungen der BDA-Landesverbände am Nachmittag.

Herausragende Qualität

Der baden-württembergische Landesverband sowie die Kreisgruppe Stuttgart/Mittlerer Neckar wollen sich dem gebauten Erbe der 1970er Jahre widmen und laden von 13.30 bis 17 Uhr in Rolf Gutbiers Staatliche Verwaltungsschule Stuttgart aus dem Jahr 1971 in der Jägerstraße 58 in Stuttgart, die heute der Dualen Hochschule als Hörsaalgebäude dient. Damit wolle man auf die weitgehend unbekannte, aber hohe Qualität dieser Architektur aufmerksam machen. Der Gutbier-Bau ist zudem Teil des Forschungsprojekts „Sharing Brutalism“ der Kunstakademie Stuttgart, das in einer Ausstellung präsentiert wird; hinzu kommen Kurzvorträge. Anmeldung unter info@bda-bawue.de; es gelten die üblichen Corona-Regeln.




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