ARD-Sender starten Zukunftsdialog Fragen an die Zuschauer

Die ARD will sich beim TV-Publikum Anregungen holen: der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow. Foto: dpa/Oliver Berg
Die ARD will sich beim TV-Publikum Anregungen holen: der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow. Foto: dpa/Oliver Berg

Die Debatte um den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist in vollem Gang, sagt der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow. Die ARD will deshalb ein Stimmungsbild des TV-Publikums über die Programme einholen.

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Köln - Die ARD-Anstalten wollen sich ein Stimmungsbild der Bürger über ihr Angebot einholen und Anregungen für Zukunftspläne aufgreifen. Im Mai starten die ARD-Sender einen längeren Zukunftsdialog, wie die ARD-Gemeinschaft am Dienstag ankündigte. Es soll einen Workshop-Tag geben und ab Ende Mai auch eine öffentliche Online-Plattform, auf der Bürger über mehrere Wochen Hinweise und Ideen eintragen können. Das ganze Projekt läuft bis November. Dann soll ein Abschlussbericht folgen.

Was denken die Menschen im Land?

Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow sagte: „Die Debatte um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist in vollem Gange. Uns ist wichtig, dass auch diejenigen zu Wort kommen, für die wir das Programm machen: die Bürgerinnen und Bürger.“ Er ergänzte: „Wir sind aufrichtig daran interessiert, unmittelbar zu erfahren, wie die Menschen im Land die ARD in Zukunft sehen.“

Input ist gefragt

Nach ARD-Angaben ist Ziel des Projekts, Input für die Weiterentwicklung der Sender zu bekommen. An der Diskussion und Debatte zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beteiligten sich bisher demnach vor allem Leute, die sich ohnehin damit professionell beschäftigen wie Medienpolitiker oder Medienmacher.

Debatte um den Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen

Auch unter dem Eindruck der vom Land Sachsen-Anhalt gestoppten Erhöhung des Rundfunkbeitrags im Dezember hatte die Debatte rund um Auftrag und Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, zu dem neben den ARD-Anstalten auch ZDF und Deutschlandradio zählen, Fahrt aufgenommen. Die Länder, die die Medienpolitik steuern, forcieren derzeit ihr Vorhaben zur Reform des Auftrags und Struktur der Sender. Programminhalte liegen zugleich mit Blick auf die Pressefreiheit in den Händen der Sender selbst.




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