Armenien und Aserbaidschan Merkel fordert verfeindete Staaten zu Waffenstillstand auf

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat  Armenien und Aserbaidschan im Konflikt um die Region Berg-Karabach zum Waffenstillstand aufgefordert. Foto: dpa/Michael Kappeler
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Armenien und Aserbaidschan im Konflikt um die Region Berg-Karabach zum Waffenstillstand aufgefordert. Foto: dpa/Michael Kappeler

Angela Merkel telefonierte mit dem armenischen Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan und dem aserbaidschanischen Staatschef Ilham Aliyev. Die Kanzlerin habe dabei deutlich gemacht, dass ein Waffenstillstand und Verhandlungen dringlich seien, so Regierungssprecher Steffen Seibert.

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Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die beiden verfeindeten Nachbarstaaten Armenien und Aserbaidschan im Konflikt um die Region Berg-Karabach zum Waffenstillstand aufgefordert. Dazu telefonierte Merkel mit dem armenischen Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan und dem aserbaidschanischen Staatschef Ilham Aliyev, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag in Berlin mitteilte. Die Kanzlerin habe deutlich gemacht, dass ein Waffenstillstand und Verhandlungen dringlich seien. Basis dafür könnte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sein.

In der Region im Südkaukasus gibt es seit Sonntag Kämpfe mit Dutzenden Todesopfern auf beiden Seiten. Armenien und Aserbaidschan haben den Kriegszustand verhängt. Die internationale Gemeinschaft fordert ein sofortiges Ende der Kämpfe und eine Rückkehr zum Verhandlungstisch. Neben der OSZE hat sich auch Russland als Vermittler angeboten.




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