Asylunterkunft Bürgerhospital Weitere hundert Flüchtlinge sind eingezogen

Die Menschen werden in Zwei- bis Fünf-Bett-Zimmern untergebracht. Foto: Stadt
Die Menschen werden in Zwei- bis Fünf-Bett-Zimmern untergebracht. Foto: Stadt

Die Stadt Stuttgart hat begonnen, die ersten Flüchtlinge in das bisher leer stehende Hauptgebäude des Bürgerhospitals einzuquartieren. Mehr als 80 Prozent der Flüchtlinge sind Familien.

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Stuttgart - Die Stadt Stuttgart hat begonnen, die ersten Flüchtlinge in das bisher leer stehende Hauptgebäude des Bürgerhospitals einzuquartieren. Rund hundert Menschen aus den Landeserstaufnahmestellen Karlsruhe, Meßstetten und Ellwangen bezogen am Dienstag die ehemaligen Patientenzimmer. Mehr als 80 Prozent der Flüchtlinge sind Familien. Sie kommen aus Afghanistan, Syrien, Irak, Mazedonien, Albanien, Gambia und Somalia. Für die Menschen stehen Zwei- bis Fünf-Bett-Zimmer zur Verfügung. An diesem Mittwoch sollen weitere 80 Flüchtlinge in dem Gebäude untergebracht werden, die bisher in anderen Unterkünften in der Stadt wohnen. Von Anfang September an sollen 370 Menschen dort leben. Später könnten es vorübergehen bis zu 600 sein.

Vis zu 900 Flüchtlinge sollen vorerst auf dem Areal leben

Bis zu 900 Flüchtlinge werden mittelfristig in mehreren Gebäuden auf dem Gelände des ehemaligen Bürgerhospitals untergebracht. Das Areal soll laut der Stadt aber nicht langfristig als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Dort sollen in einigen Jahren Wohngebäude entstehen.

Noch vor wenigen Wochen lebten in Stuttgart 3300 Flüchtlinge, Stand Dienstag sind es fast 3900. Für Ende des Jahres werden 5400 erwartet, nächstes Jahr könnten es fast 8000 sein. Um die Flüchtlinge unterbringen zu können, lässt die Stadt schrittweise an mehreren Stellen in der Kommune sogenannte Systembauten errichten. Mittlerweile ist die vierte Tranche dieser Modulhäuser beschlossen, im Herbst soll eine weitere folgen.

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