AtEm in Stuttgart-Mitte Elektroautos:„Laden so einfach wie Tanken“

Von red 

Bei E-Fahrzeugen ist es fast wie im echten Leben - ist der richtige Deckel oder Stecker gefunden, läuft es wie am Schnürchen. Welcher Stecker der Richtige ist und wieso Sie am 19. August ein Date mit E-Mobilität haben, verraten wir Ihnen hier.

Laden ist fast wie Tanken Foto: shutterstock/zapp2photo

E-Fahrzeuge laden: Nur welcher Stecker passt wo?

Akkubetriebene Fahrzeuge und Zweiräder werden in Deutschland immer alltagstauglicher. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Leistung des Akkus. Ein E-Auto kann mit mit jeder Steckdose aufgeladen werden– nur dauert das an einer haushaltsüblichen Steckdose oft sehr lange und ist wegen der hohen Belastung des Stromnetzes nicht empfehlenswert. Besser und vor allem schneller geht es an sogenannten Schnellladestationen, die erheblich mehr Leistung zur Verfügung stellen. Hier können meist zirka 80 Prozent der Batteriekapazität in nur 30 Minuten oder weniger nachgeladen werden. Für private Garagen werden Wallboxen  angeboten, mit denen der Akku mit bis zu 22 Kilowatt in wenigen Stunden geladen werden kann. Bei diesen Leistungen spricht man von „Normalladung“.

Genormte Stecker für Schnell- oder Normalladung

In Europa sind die Stecker zum Laden von Elektrofahrzeugen genormt. So wird für die Normalladung mit Wechselstrom (AC) der Typ-2-Stecker eingesetzt. Für die Schnellladung mit Gleichstrom (DC) wird der Combo-2-Stecker verwendet. Im Fahrzeug ist das Ladesystem abwärtskompatibel. Wenn ein Combo-2-Anschluss für die Gleichstromschnellladung verbaut ist, kann an diesen Anschluss auch der Typ-2-Stecker für die Normalladung angeschlossen werden.

Laden ist kinderleicht

Laden ist fast wie Tanken: Den Kabelstecker einstecken, das Auto abschließen, um das Kabel zu sichern und den Ladevorgang zu starten. Die Ladesäule stellt den Strom bereit und das Fahrzeug steuert den Ladevorgang automatisch oder nach den Vorgaben des Fahrers. Bei einigen Fahrzeugen geht das über ein Lademenü, andere nutzen eine App, die auch jederzeit den Ladestatus anzeigt.

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Die Ladeinfrastruktur spielt eine große Rolle für die Nutzung von E-Autos. Verständlich, komfortabel, zugänglich sind neben der Abrechnung wichtige Voraussetzungen für eine schnelle Etablierung der Elektromobilität. In Bietigheim-Bissingen gibt es zum Beispiel bereits neun Lademöglichkeiten. Alle auf einen Blick erhalten Sie hier. Die passende Ladekarte kann über die SWBB erworben werden.

Noch mehr zur Elektromobilität auf der AtEm in Stuttgart

Am 19. August 2018 wird Stuttgart zur Hauptstadt der Elektromobilität. Auf dem Markt- und Karlsplatz dreht sich von 11 bis 18 Uhr alles um alternative Antriebe und neue Mobilitätsformen mit vielen Aktionen für die ganze Familie.

Auf dem Karlsplatz können die Elektroautos zahlreicher Hersteller nicht nur angeschaut, sondern auch gleich in Testfahrten ausprobiert werden. Probefahrten, Ausstellungsstücke und Informationen gibt es auch zu Elektrorollern und Pedelecs. Verschiedenste Anbieter präsentieren sich mit ihren Produkten und elektrischen Angeboten.

An den Ausstellungsständen auf dem Marktplatz können sich Interessierte über die wichtigsten Fakten zum Thema Elektromobilität informieren: Welche Angebote gibt es? Was ist der Zusammenhang zwischen Elektromobilität und Energiewende? Was sind die neuesten Entwicklungen im Bereich Batterie, Brennstoffzelle und Energieerzeugung und welche Möglichkeiten gibt es zum Laden der Akkus? Die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen sind Ihr erster Ansprechpartner, wenn Sie eine Wallbox installieren oder eine Ladesäule nutzen wollen oder sonstige Fragen rund um die Elektromobilität haben. Ein Besuch am Stand der SWBB lohnt sich allemal.

Mehr zur AtEm finden Sie hier