Aufregung um Rod Stewart Rockstar stellt IS-Enthauptung nach

Von red/dpa 

Was hat den britischen Rocksänger Rod Stewart da geritten? Der 72-Jährige stellte in der Wüste von Abu Dhabi eine Enthauptung nach, seine Frau postete das Video. Stewart hat sich inzwischen auf Twitter entschuldigt.

Seinen Sinn für Humor kann nicht jeder verstehen: Rod Stewart ist in einer umstrittenen Pose in einem Video in der Wüste von Abu Dhabi zu sehen. Foto: dpa
Seinen Sinn für Humor kann nicht jeder verstehen: Rod Stewart ist in einer umstrittenen Pose in einem Video in der Wüste von Abu Dhabi zu sehen. Foto: dpa

Abu Dhabi - Der britische Rockstar Rod Stewart (72, „Sailing“) hat sich für ein Video entschuldigt, in dem er in der Wüste von Abu Dhabi eine Enthauptung nachstellt. Das Video sei missverstanden worden, schrieb er im Kurznachrichtendienst Twitter. Er habe nur mit Freunden vor einer Show in Abu Dhabi herumgeblödelt, wo er zu dem Zeitpunkt auf Tour war, und spontan eine Szene aus der Fantasy-Serie „Game of Thrones“ nachgestellt. Er entschuldige sich bei denjenigen, die sich durch das Video beleidigt gefühlt hätten, meinte er.

In dem Video ist zu sehen, wie Stewart mit Freunden durch die Wüste spaziert. Dann bleibt die Gruppe stehen. Der Sänger hält einen Mann an, sich vor ihm hinzuknien. Stewart hält dessen Kopf und macht eine Geste, als ob er ihm den Hals durchtrennt.

Die Szene erinnere an die Exekutionen durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), hatte etwa das Boulevardblatt „The Sun“ kritisiert, das das Video online zeigte. Demnach hatte Stewarts Ehefrau Penny Lancaster (45) das Video bereits am Donnerstag beim Online-Dienst Instagram veröffentlicht. Dort ist es inzwischen gelöscht.

Die Tochter des britischen Entwicklungshelfers David Haines, der im September 2014 vor laufender Kamera von IS-Extremisten getötet worden war, zeigte sich bestürzt. „Das ist meinem Vater in echt passiert, und das ist nicht zum lachen“, sagte Bethany Haines zu „MailOnline“, dem Internetangebot der britischen „Daily Mail“.