Aufsichtsrat des VfB Stuttgart So formuliert Wilfried Porth seinen Rücktritt

Wilfried Porth zieht sich beim VfB Stuttgart zurück. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch 18 Bilder
Wilfried Porth zieht sich beim VfB Stuttgart zurück. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Paukenschlag beim VfB Stuttgart: Einen Tag nach der Mitgliederversammlung und Wiederwahl von Präsident Claus Vogt schmeißt Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth hin.

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Stuttgart - Die Wiederwahl von Claus Vogt als Präsident des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart zieht weitere personelle Konsequenzen nach sich. Der als Kritiker von Vogt bekannte Wilfried Porth hat seinen sofortigen Rücktritt als stellvertretender Aufsichtsratschef der VfB Stuttgart 1893 AG erklärt. Das teilte der AG-Ankerinvestor Daimler, dessen Personalvorstand Porth ist, am Montag mit. Wer an seiner Stelle als Daimler-Vertreter in das Gremium nachrückt, steht noch nicht fest.

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Porth gilt als Vogts Intimfeind. Er hatte bereits im Mai erklärt, seinen Verbleib im Aufsichtsrat vom Ausgang der Präsidentschaftswahl bei der Mitgliederversammlung am Sonntag abhängig zu machen. Der 51-jährige Vogt war von den Mitgliedern mit überwältigender Mehrheit für weitere vier Jahre als Präsident des Vereins bestätigt worden. Er führt den VfB seit Dezember 2019. Porth erklärte in der Daimler-Mitteilung, er werde dem Club „als überzeugter Fan weiterhin eng verbunden bleiben“.

Die Erklärung von Wilfried Porth im Wortlaut:

„Nach sorgfältiger Überlegung habe ich beschlossen, mein Amt im Aufsichtsrat des VfB Stuttgart niederzulegen. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. Ich werde dem VfB als überzeugter Fan weiterhin eng verbunden bleiben und wünsche dem VfB, seinen Spielern und treuen Anhängern von Herzen viel Erfolg für die nächste Saison.“




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