Auftakt 2022 in Leipzig Rammstein muss Europa-Tour erneut schieben

Till Lindemann, Frontsänger von Rammstein. (Archivbild) Foto: dpa/Christophe Gateau
Till Lindemann, Frontsänger von Rammstein. (Archivbild) Foto: dpa/Christophe Gateau

Rammstein muss den zweiten Teil der erfolgreichen Europa-Tour erneut schieben. Doch Till Lindemann und seine Bandkollegen lassen den Kopf nicht hängen: „Die Band nutzt die freie Zeit, um an neuen Songs zu arbeiten“.

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Berlin - Die Berliner Band Rammstein („Deutschland“) muss den zweiten Teil der erfolgreichen Europa-Tour erneut schieben. Die Band um Frontsänger Till Lindemann kündigte am Mittwoch neue Termine für das kommende Jahr an. Der Auftakt ist dann wieder für Leipzig vorgesehen, wo die sechs Musiker am 20. und 21. Mai 2022 spielen wollen. „Die Band nutzt die freie Zeit, um an neuen Songs zu arbeiten“, hieß es.

„Angesichts der fehlenden Planungssicherheit für die Durchführung von Veranstaltungen der Größenordnung, ist dieser Schritt jedoch unumgänglich“, hieß es auf der Rammstein-Homepage zur Begründung. „Die Enttäuschung darüber ist bei der Band und allen Beteiligten groß.“ Der Tourteil war bereits im vergangenen Jahr auf 2021 geschoben worden. Aufgrund anhaltender Veranstaltungsverbote und Beschränkungen im Zusammenhang mit Covid-19 sehe sich die Band leider gezwungen, die Stadion-Tournee erneut zu verschieben. Neben kleineren Änderungen wurde die Show in Belfast ersatzlos abgesagt. Tickets der weitgehend ausverkauften Tour behalten ihre Gültigkeit.

26 Konzerte in Europa angesetzt

Neben Leipzig sind in Deutschland Konzerte vorgesehen in Berlin (4./5.6.2022), Stuttgart (10./11.6.), Hamburg (14./15.6.), Düsseldorf (18./19.6.). Insgesamt hat die Band nun 26 Konzerte in Europa angesetzt.

In Nordamerika sind von August bis Oktober dieses Jahres zehn Auftritte in Kanada, den USA und Mexiko vorgesehen.

Beim ersten Teil der Tour besuchten im vergangenen Jahr mehr als eine Million Fans die 30 Shows mit viel Feuer und imposanten Lichteffekten, davon zehn Auftritte in Deutschland. Allein ins Moskauer Central Dynamo Stadion kamen gut 80 000 Menschen.




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