August Ames begeht Suizid Das tragische Ende des Porno-Stars

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War es ein Suizid? Die amerikanische Polizei geht beim Tod von August Ames davon, aus dass der kanadische Porno-Star sich das Leben nahm.

Ihr Ehemann, der Regisseur Kevin Moore, sagte: „Sie war die freundlichste Person, die ich je kannte und sie bedeutete die Welt für mich.“ Foto: instagram.com/msmalefever
Ihr Ehemann, der Regisseur Kevin Moore, sagte: „Sie war die freundlichste Person, die ich je kannte und sie bedeutete die Welt für mich.“ Foto: instagram.com/msmalefever

Camarillo - Im Fall der mit 23 Jahren plötzlich verstorbenen Porno-Darstellerin August Ames geht die Polizei von einem Suizid aus. In der Woche vor ihrem Tod soll sie in sozialen Netzwerken als schwulenfeindlich gebrandmarkt worden sein. Zuvor hatte sich Ames öffentlich geweigert, Sex-Szenen mit Schauspielern zu drehen, die in Schwulenpornos aufgetreten waren.

Gerichtsmediziner: Tod durch Erhängen

Der Gerichtsmediziner von Ventura County bestätigte gegenüber Medien, dass die am 23. August 1994 in Kanada geborene Mercedes Grabowski, so ihr richtiger Name, an Ersticken starb, weil sie sich erhängte. Die 23-Jährige war am frühen Dienstagmorgen in ihrer Wohnung in Camarillo, einer Stadt im Ventura County im US-Bundesstaat Kalifornien, tot aufgefunden worden. Sie hatte seit 2014 in mehr als 270 pornografischen Filmen mitgespielt.

War Cyber-Mobbing der Auslöser?

Die Polizei geht nach Medienberichten nicht von einem Verbrechen aus. Enge Freunde von Ames berichteten, dass sie unter einer Depressionen gelitten habe. Das Cyber-Mobbing der vergangenen Tage könnte, so die Vermutung, der Auslöser für ihren Suizid gewesen sein.

Ihr Bruder James Grabowski erklärte, sie sei auf Facebook von „Mobbern“ ins Visier genommen und mit Hassbotschaften überschüttet worden. „Mobbing ist kein Witz. Es hat das Leben meiner Schwester gekostet und ich kann sie nicht zurückbekommen.“

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 und unter https://ts-im-internet.de/ erreichbar. Eine Liste mit findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: https://www.suizidprophylaxe.de/