Aus für Khedira, Gomez und Schneider Im DFB steckt immer weniger VfB Stuttgart

Von ala/pav 

Schien der Einfluss des VfB Stuttgart beim DFB-Team während der WM 2018 in Russland noch groß, wird dieser Anteil spätestens nach dem ersten öffentlichen Auftritt von Joachim Löw massiv reduziert.

Mario Gomez (rechts) vom VfB Stuttgart und Sami Khedira spielen im DFB-Team vorerst keine Rolle mehr.Foto: dpa

Stuttgart - Bundestrainer Joachim Löw verzichtet bei seinem Neustart nicht nur auf den ehemaligen VfB-Spieler Sami Khedira, sondern auch auf Co-Trainer Thomas Schneider. Damit schrumpft der Einfluss des VfB Stuttgart rund um das DFB-Team nach dem WM-Debakel in Russland merklich.

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Bereits vor wenigen Wochen hatte VfB-Stürmer Mario Gomez nach dem peinlichen Vorrunden-Aus seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Nun hat Joachim Löw selbst den Rotstift angesetzt und mit Sami Khedira und Thomas Schneider zwei weitere Akteure mit Stuttgarter Bezug aus dem Team gestrichen. Sebastian Rudy hat schon seit mehreren Jahren große Schwierigkeiten, sich in den Vordergrund zu spielen.

Thilo Kehrer erhält eine Chance

Im Zuge der Fußball-WM sah das noch ganz anders aus: Vor der Endrunde in Russland war gar vom „VfB Deutschland“ die Rede – schließlich hatten nicht nur große Teile des Trainerteams, sondern auch zahlreiche Spieler eine veritable Vergangenheit bei den Roten vorzuweisen.

Immerhin: Mit Neuling Thilo Kehrer erhält zumindest ein anderer Ex-VfB-Spieler eine Chance bei Joachim Löw. Der gebürtige Tübinger spielte in der Jugend zwei Jahre lang für die Roten, bevor er zum FC Schalke 04 wechselte. Erst jüngst unterschrieb der 21-Jährige einen Vertrag bei Paris Saint-Germain.