1. Auf dem Durbacher Weinpanoramaweg zum Schloss Staufenberg
Strecke: 15,3 Kilometer
Dauer: 5 Stunden
Highlights: Weingut Andreas Laible, Aussichtspunkte Plauelrainer Köpfle, Schloss Staufenberg
Einkehrmöglichkeit: Gasthaus Hummelswälder Hof
Beschreibung: Start- und Endpunkt der Wanderung sind der Festplatz Durchbach, wo es auch einen kostenlosen Parkplatz gibt. Wenn die Straße „Am Bühl“ überquert wurde, erreicht man das Weingut Andreas Laible. Rechts daran vorbei geht es auch schon in die Rebgassen in Richtung des Aussichtspunktes Plauelrainer Köpfle. Ein guter Zeitpunkt für eine erste kurze Pause mit Blick über die Rebhänge.
Der Weg führt zunächst weiter in ein Waldstück, wo man die Kapellenruine St. Anton erreicht und dann weiter zur Maiglöckchenhütte. Auch hier hat man wieder einen tollen Ausblick. Nur etwa 200 Meter weiter macht die Route einen scharfen Rechtsknick. Kurz darauf lichtet sich der Wald und man blickt auf das Durbacher Weinpanorama mit seiner sanften Hügellandschaft. Im Hintergrund ragen die Schwarzwaldhöhen empor.
Folgt man dem Weg weiter, erreicht man nach einem kurzen Anstieg das Schloss Staufenberg, das auf der Spitze eines Hügels thront und von wo aus man einen fantastischen Panoramablick hat. Hier sollte man unbedingt ein Glas Klingelberger (Riesling) probieren oder gleich im Hofladen eine Flasche als Souvenir kaufen.
Wer ab hier genug hat, kann auch den Burgweg als Abkürzung direkt in die Durbacher Ortsmitte nehmen. Ansonsten geht es weiter auf den Weg über die ehemalige Stollenburg, von wo aus man den perfekten Blick auf das Schloss Staufenberg hat.
Weiter geht es durch die Weinberge, bis man das Gasthaus Hummelswälder Hof erreicht. Hier kann man einkehren und sich stärken, bevor es über den Mahlengrund weitergeht und der Abstieg ins Durbachtal beginnt. Der letzte Teil der Strecke ist gemütlich und führt direkt entlang der Durbach und an weiteren Einkehrmöglichkeiten vorbei.
2. Von Untertürkheim zur Burg Esslingen
Strecke: 7,7 Kilometer
Dauer: 2 Stunden
Highlights: Grabkapelle auf dem Württemberg
Einkehrmöglichkeit: Waldschenke Sieben Linden
Beschreibung: Auch die Gegend um Untertürkheim ist als Weinanbaugebiet bekannt. Als guter Startpunkt für die Wanderung eignet sich der Bahnhof in Untertürkheim. Ab da heißt es erst mal alles bergauf in Richtung Grabkapelle auf dem Württemberg. Die Anstrengung lohnt sich jedoch: Oben angekommen hat man einen wunderbaren Ausblick über die Rebhänge und die Umgebung.
Nach dem ersten Stopp gibt es mehrere Möglichkeiten für den Weiterweg. Man kann zum Beispiel durch das nahe gelegene Waldgebiet Richtung Katharinenlinde. Dabei kommt man an der Waldschenke Sieben Linden vorbei, wo man schwäbische Gerichte genießen kann. Kurz darauf folgt mit der Katharinenlinde die zweite Einkehrmöglichkeit inklusive Ausblick.
Von dort aus ist es ein gemütlicher Weg zur Burg Esslingen, die man zum Schluss noch besichtigen kann. Beim Abstieg ins Tal hat man zudem einen tollen Ausblick über die Stadt Esslingen, dem Ziel der Wanderung.
3. Unterwegs auf dem Kaiserstuhlpfad
Strecke: 22 Kilometer
Dauer: 7 Stunden
Highlights: Katharinenkapelle, Eichelspitzturm, Totenkopf
Einkehrmöglichkeit: Mehrere Restaurants in Endingen und Ihringen stehen zur Auswahl
Beschreibung: Der Kaiserstuhl in der Nähe von Freiburg im Breisgau ist eines der bekanntesten Weinanbaugebiete Deutschlands. Der Kaiserstuhlpfad führt über die höchsten Erhebungen des Mittelgebirges vulkanischen Ursprungs. Von Kirschbäumen und Orchideen bis zu unzähligen Vogelarten hat die Gegend einiges zu bieten.
Gestartet wird die Wanderung in Endingen. Der erste Abschnitt führt vom Bahnhof durch die Altstadt. Durch eine Kastanienalle hindurch führt der Weg in einen Mischwald und zum ersten Aussichtspunkt, der Katharinenkapelle.
Der nächste Abschnitt führt durch das Naturschutzgebiet „Badberg“ mit seinen Trockenwiesen. Das Highlight auf dieser Etappe: der Eichelspitzturm. Die 143 Stufen auf die Spitze zu laufen lohnt sich. Bei gutem Wetter reicht die Aussicht bis hin zu den Alpen.
Anschließend geht es weiter zum Vogelsangpass und einem steilen Anstieg zum Neunlindenturm. Hier ist man schon fast am Ziel. Auf dem Wegabschnitt „Totenkopf“ geht es auf den 557 Meter hohen Totenkopf, der höchsten Erhebung am Kaiserstuhl.
Von dort aus wird der Weg entspannter und führt durch die Weinterrassen, wo man zusätzlich einen großartigen Panoramablick hat. Im Winzerdorf Ihringen angekommen, kann man sich in einer der vielen Gaststätten wieder stärken.
4. Erste Etappe des Remstalwegs
Strecke: 15 Kilometer
Dauer: 5.30 Stunden
Highlights: Fellbacher Panorama-Terrasse, Kernenturm
Einkehrmöglichkeit: Gasthaus Waldhorn
Beschreibung: Weinberge, Streuobstwiesen, Felder und Wälder – all das bietet der 215 Kilometer lange Remstalweg, der in mehrere Etappen aufgeteilt ist. Gestartet wird die erste Etappe beim Kirchplatz in Fellbach. Auf dem „Kaisersträßle“ geht es auf dem Fellbacher Weinweg zur Panorama-Terrasse. Hier bietet sich ein Rundumblick auf die Umgebung.
Weiter geht es in Richtung Schurwaldhöhe bis zum Kernenturm. Wer genug Energie übrig hat, kann die 158 Stufen auf den Aussichtsturm hinaufgehen. Der darauffolgende Abstieg führt nach Kernen im Remstal und bietet immer wieder schöne Aussichtspunkte. Unten angekommen wird der Ort durchquert und es geht erneut bergauf zur YBurg.
Der letzte Teil der ersten Etappe führt erneut bergab nach Lobenrot, einem kleinen Ortsteil der Schurwaldgemeinde Aichwald. Hier kann man zum Beispiel im Gasthaus Waldhorn einkehren. Von dort aus ist der Weg zum Etappenziel Strümpfelbach nicht mehr weit.